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Linux-Komplettlösung mit Managementkonzept: Univention Corporate Server

    Linux-Komplettlösung mit Managementkonzept: Univention Corporate Server

Univention Corporate Server (UCS) basiert auf der freien Debian-Distribution, präsentiert sich aber wie andere Derivate mit aktuellerer Paketauswahl, eigener Installationsroutine und entsprechend gepflegten Sicherheitsupdates. Die wirklichen Besonderheiten fallen schon bei der Installation auf, wenn nach einem LDAP-Verzeichnis gefragt wird – Grundlage für das umfassende Managementsystem.

In den verbreiteten Distributions-Eckdaten erfüllt UCS die Ansprüche an eine auf lange Laufzeiten ausgelegte Linux-Distribution. Die ausgelieferten Versionen der Kernkomponenten sind entsprechend einer stabilen Update-Politik seit dem letzten Major-Release unverändert (in UCS 1.3.2 z. B. Kernel 2.6.14, Samba 3.0.23c, OpenLDAP 2.2.30, KDE 3.4.2, OpenOffice.org 1.0.4). Um den Bedarf an aktuellerer Software zu stillen, steht mit dem Erscheinen dieses Artikels auch eine Zusammenstellung neuerer Versionen zur Verfügung (u. a. Kernel 2.6.18, KDE 3.5.5, Openoffice.org 2.1). Kunden erhalten für die ausgelieferte Software langfristig Sicherheitsupdates, Schulungen, Support und Unterstützung bei Installation und Betrieb direkt vom Hersteller oder einem seiner Partner.

Webbasierte Administration: Univention Admin

UCS bietet deutlich mehr als eine reine Linux-Distribution. Zentraler Bestandteil ist ein LDAP-basiertes Managementsystem, in dem Identitätsmanagement und Infrastrukturmanagement kombiniert werden. Über die webbasierte Schnittstelle „Univention Admin“ bekommt der Administrator die Möglichkeit, sowohl Benutzer und Gruppen als auch Dienste wie DHCP und DNS oder Services wie Datei- und Druckfreigaben zu administrieren. Die Einstellungen werden dabei vollständig im LDAP hinterlegt.

Alle während der Installation zur Auswahl stehenden Dienste werden in das Managementsystem eingebunden und stehen direkt zur Verfügung. Wurde beispielsweise „Services für Windows“ ausgewählt, bietet UCS Anmelde-, Datei- und Druckdienste für Windows-Systeme an. Dazu wird Samba intern so vorkonfiguriert, dass es alle benötigten Informationen aus dem LDAP des Managementsystems erhält.

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