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t3n 13

Rails-Einstieg für PHP-Entwickler: Unterwegs von PHP nach Rails

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"Convention over Configuration"

Der Rails-Grundsatz lautet: "Wir halten uns an Konventionen und sparen uns dafür Konfiguration". So setzt Rails eine Datenbank-Tabelle automatisch in eine Klasse um, ohne dass weitere Konfigurationen notwendig sind und verlangt dafür die Einhaltung gewisser Konventionen, zum Beispiel muss in jeder Tabelle ein eindeutiges Feld namens „id“ enthalten sein. Die Belohnung: Nur durch Definition eines Felds in einer Datenbanktabelle steht dieses als Eigenschaft in Ihrer Rails-Anwendung zur Verfügung.

DRY - "Don't Repeat Yourself"

Das „Wiederhole-Dich-nicht“-Prinzip fordert, dass jede Funktion Ihrer Anwendung nur einmal geschrieben und dann bei Bedarf in Ihrer Anwendung wieder verwendet wird. So würde zum Beispiel nicht in jedem HTML-Template der Code für die Formatierung eines Datums in deutscher Schreibweise wiederholt, sondern dieser Code als Methode spezieller Helper-Objekte erstellt, die in Ihrer Anwendung zur Verfügung stehen.

Gründe für Ruby

Rails ist nicht einfach nur ein MVC-Framework für Web-Anwendungen, das man in jeder Sprache nachbauen könnte. Das wird zwar vielfach versucht, aber gestandene Rails-Entwickler können über PHP-MVC-Frameworks wie CakePHP oder Symfony nur milde lächeln. Rails ist Rails, weil es in Ruby implementiert wurde und die von der Programmiersprache zur Verfügung gestellten Möglichkeiten ausnutzt. Essenzielle Funktionalitäten wie „Migrations” müssen in gängigen PHP-MVC-Frameworks erst über Plugins „angeflanscht” werden. Rails realisiert viele seiner Funktionalitäten mit der Fähigkeit von Ruby zur Modifizierung und Erstellung von Eigenschaften und Methoden zur Laufzeit – Dinge, die bei Web-MVC-Frameworks in anderen Sprachen gar nicht vorhanden sind oder über aufwändigere Wege realisiert werden müssen.

Gut für Einsteiger: Sie können mit ihren Ruby-Kenntnissen in das Rails-Framework hinein wachsen, eine Hand voll erster Ruby-Kenntnisse reicht aus, um loslegen zu können.

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