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Professionell, flexibel und Open Source: Virtualisierung mit VirtualBox 1.5

    Professionell, flexibel und Open Source: Virtualisierung mit VirtualBox 1.5

Die etablierten Virtualisierungslösungen wie VMware oder Virtual PC haben mit VirtualBox einen neuen Konkurrenten bekommen. Die Open-Source-Version des Programms ist seit Anfang 2007 verfügbar und bietet ein breites Spektrum an Einstellungsmöglichkeiten. Dabei funktioniert der Zugriff auf die virtuellen Maschinen entweder über eine grafische Benutzeroberfläche direkt auf dem Hostsystem oder per Remote Desktop Protocol. Seit Version 1.5 unterstützt VirtualBox auch 64-Bit-Microsoft-Host-Systeme.

Bis 2003 arbeitete die deutsche Firma Innotek zusammen mit der Firma Connectix am Produkt Virtual PC. Nachdem Connectix von Microsoft gekauft wurde, entwickelte Innotek mit VirtualBox ein eigenes Produkt und orientierte sich stärker in Richtung Linux. 2007 entschied man sich, Teile des Programms unter der GPL zu veröffentlichen. Entwickler sollten dadurch mehr Möglichkeiten bekommen. Außerdem wurde so der Kundenkreis erweitert.

Beim Herunterladen des Programms sollte auf die Lizenz geachtet werden, denn neben der Open-Source-Version gibt es auch proprietäre Lösungen, die sich etwas im Funktionsumfang unterscheiden. So kann die Closed-Source-Variante beispielsweise als RDP-Server eingesetzt werden. Auch bietet sie USB-Support, USB over RDP und iSCSI. Die Closed-Source-Variante wird mit zwei unterschiedlichen Lizenzen angeboten. Die „Personal Use and Evaluation License“ (PUEL) ist im Wesentlichen eine Testlizenz, die in der Nutzungsdauer jedoch nicht beschränkt ist und für den Privatgebrauch, für Bildungseinrichtungen oder zur Produktevaluation frei genutzt werden darf. Die kostenpflichtige, kommerzielle Variante sollte dann Verwendung finden, wenn VirtualBox auf zahlreichen Systemen im Netzwerk verteilt und anderen Benutzern zur Verfügung gestellt werden soll [1]. Zu den drei Varianten hinzu gesellen sich einige OEM-Versionen, die Lösungen zur Systemintegration enthalten. Damit lässt sich VirtualBox in die eigene Hard- und Softwareinfrastruktur integrieren.

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