Entwicklung & Design

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Website-Projekte mit Wireframes visualisieren

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Erstellung von Wireframes

Bevor man mit der Erstellung eines Wireframes beginnt, sollte man sich ein genaues Bild von dem Projekt machen und alle wichtigen Gedanken sammeln – erst dann kann man beginnen, seine Ideen zu visualisieren.

Es ist sinnvoll, mit der Erstellung eines groben Rasters zu beginnen. Ist der grundlegende Aufbau geklärt, werden nach und nach die Details in den Wireframe eingearbeitet. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, eine einheitliche Darstellung beizubehalten. Wie detailliert ein Wireframe letztendlich sein muss, ist abhängig vom jeweiligen Projekt und sollte je nach Situation mit dem Projektteam abgestimmt werden. Die Bandbreite reicht von rudimentären Aufteilungen einer Seite bis hin zu fertigen Texten und der Unterscheidung zwischen Buttons und Links.

Grundsätzlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings gehen die Meinungen, inwieweit bestimmte Elemente bereits das Design beeinflussen, weit auseinander. Es ist hilfreich, keine echten Bilder und so wenig Farben wie möglich zu verwenden. Die Gewichtung bestimmter Elemente kann man beispielsweise durch den Einsatz verschiedener Grautöne aufzeigen. Auf Effekte wie Schlagschatten oder Farbverläufe sollte möglichst verzichtet werden, damit der Wireframe unvollkommen aussieht, sodass Laien ihn nicht mit dem zu erwartenden Design gleich setzen.

Programme

Wireframes können mit jedem Programm erstellt werden, das über eine Zeichnenfunktion verfügt. Angefangen von PowerPoint oder Keynote über Visio bis hin zu Photoshop und Illustrator. Letztere haben allerdings den Nachteil, dass sie sehr komplex sind. Man verfällt leichter in Spielereien bei der Darstellungsart und benötigt oft mehr Zeit für Änderungen. Es erscheint jedoch immer mehr Software, die speziell für die Erstellung von Wireframes geeignet ist, wie zum Beispiel Balsamiq Mockups [1].

Letztendlich ist es eine Frage der persönlichen Präferenz, welches Programm am besten geeignet ist. Der Autor setzt auf Omnigraffle [2], das ausschließlich für den Mac erhältlich ist. Windows-Nutzern sei die Software Axure [3] empfohlen.

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
Björn

Interessanter Überblick übers Thema Wireframing.

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WD Becvar

Hallo,

Toller Artikel, muss inhaltlich voll und ganz zustimmen! Endlich wird das Thema Konzeption von Webprojekten mit Hilfe von Wireframes auch in Deutschland medial aufgearbeitet. Möchte natürlich die Gelegenheit nutzen um auf HotGloo hinzuweisen.

HotGloo ist eine webbasierte Wireframe Anwendung und wurde speziell von Informationsarchitekten für Informationsarchitekten designt um in frühen Projektphasen konzeptionelle Prototypen online zu erstellen.

Vorteile:
webbasiert (daher Plattformunabhängig), hohe Interaktivität, Echtzeit-Kooperation + Chat Funktion, individuelle Template Gestaltung, Simulation verschiedener Zustände mit Hilfe von Status und Viewstacks, PNG/PDF Export und momentan als gratis Betaversion zum Vorab-Test verfügbar.

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass wir sehr User fokussiert arbeiten, Feedback sehr ernst nehmen und HotGloo täglich verbessern um die Usability noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Wir sich mal einen Überblick verschaffen möchte und HotGloo testen will:
http://www.hotgloo.com

Viel Spaß beim Wireframen!

Gruß,
Wolf Dieter
@HotGloo

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