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Die wichtigsten Schritte zu mehr Traffic und Umsatz: Zehn SEO-Tipps für Online-Shops

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4. Content

Sowohl die Nutzer als auch der Suchmaschinen-Robot benötigen textlichen Inhalt, den man lesen kann. Dieser muss nicht lang sein, aber beschreiben Sie auf der Startseite, worum es in Ihrem Shop geht. Verweisen Sie dabei aus dem Text heraus auf passende Produkte oder Kategorien.

Auf den Kategorie- und Produktseiten sollten außerdem individuelle Beschreibungen verfügbar sein. Verwenden Sie auf gar keinen Fall Inhalte, die bereits zig Mal im Internet vorhanden sind. Sie benötigen „Uniqueness“, um bei Google gefunden zu werden.

Tipp für Online-Shops
Nutzen Sie einzigartigen Content um die Produkte ansprechend zu
beschreiben. Wenn Sie zum Beispiel „Winterreifen“ der Firma „Continental“ mit
„18 Zoll Felgen“ und „5-Speichen-Design“ verkaufen, dann sollten diese
Infos in die Produktbeschreibung integriert werden. Je genauer und
transparenter die Informationen, desto eher wird der Besucher zum Kunden.

5. Interne Verlinkung

Die beste Einstiegsseite bei Online-Shops ist die Produktseite. Auf dieser findet der Nutzer direkt den Preis, Bilder, eine Produktbeschreibung und den Weg zum Warenkorb. Leider ist es bei Online-Shops oft so, dass die Produkte in der letzten Ebene kaum „Linkpower“ erhalten. So kann kein Ranking bei Google erreicht werden. Versuchen Sie daher, jede relevante Seite, für die ein Ranking erreicht werden soll, mindestens acht Mal intern zu verlinken.

Tipp für Online-Shops
Durch „Cross-Selling“ auf den Produktseiten sollten Sie acht
interne Links problemlos erreichen. Empfehlen Sie weitere Produkte; verweisen Sie auf Artikel, die Kunden außerdem gekauft haben; weisen Sie die meistverkauften Produkte aus und „taggen“ Sie Produkte intern.Durch das „Taggen“ können Sie Produkte in drei bis vier Keywords
definieren. Je Keyword sollte eine eigene, neue Seite entstehen. Die
Tag-Seite sollte ähnlich einer Sitemap aufgebaut werden, aber nur
Produkte anzeigen, die das gleiche Tag-Wort beinhalten. Jedes Produkt
sollte mit mindestens drei Schlagwörtern „getaggt“ werden. Sie können den Nutzern alternativ auch die Möglichkeit geben, ein Produkt selber zu
„taggen“.
Sie sollten möglichst viele interne Links anstreben. Dies erreichen Sie beispielsweise, wie im Bild zu sehen, durch Cross-Selling via „Meistverkaufte Produkte“, aber auch mit Produktempfehlungen und internen Tags.

Sie sollten möglichst viele interne Links anstreben. Dies erreichen Sie beispielsweise, wie im Bild zu sehen, durch Cross-Selling via „Meistverkaufte Produkte“, aber auch mit Produktempfehlungen und internen Tags.

6. Duplicate Content

Jede Seite einer Website sollte nur unter einer URL erreichbar sein. Bei Online-Shops wird leider oft durch Sortiermöglichkeiten oder andere Parameter „Duplicate Content“ erzeugt. Mit den folgenden Tipps sollte sich das Problem etwas eingrenzen lassen:

Definieren Sie eine Standard-Domain. Das heißt, Sie müssen die Version „ohne www“ (http://domain.de) auf die Version „mit www“ (http://www.domain.de) mit einem sogenannten permanent Redirect (301) weiterleiten. Intern sollten Sie zusätzlich noch auf die Version ohne „index.php“ verlinken.

Dynamisch generierte Parameter können Sie mittlerweile durch die Google Webmastertools mit der Funktion „Parameterbehandlung“ ignorieren lassen. Bei der Sortiermöglichkeit von Produkten (Preis, Farbe, etc.) und auch bei anderen DC-Problemen ist das Canonical-Tag eine gute Problemlösung. Mit dem Canonical-Tag definieren Sie die „original URL“. Die URL bekommt einen Parameter angehängt, wie beispielsweise den folgenden: http://www.domain.de/kategorie/produkt-abc.html?sortiert&farbe= blau&sessionid=5678

Mit dem Canonical-Tag können Sie alle dynamisch erstellen Parameter auf die Original-Adresse umleiten. Nutzen Sie diese Funktion aber nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, welchen Effekt das für Ihren Online-Shop hat. Dazu müssen Sie Folgendes in den Head-Bereich integrieren:

<link rel=”canonical” href=” http://www.domain.de/kategorie/produkt-abc.html” />

Tipp für Online-Shops
Verwenden Sie bei den Produkten nicht die Herstellerbeschreibungen,
sondern eigene Inhalte. Ob Ihr Text im Internet
schon verbreitet ist, können Sie wie folgt testen: Kopieren Sie einen
Satz aus der Produktbeschreibung und suchen Sie diesen mit
Anführungszeichen bei Google. Im Idealfall erscheint nur die
Produktseite, von wo Sie den Satz kopiert haben.
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Dein t3n-Team

4 Kommentare
Axel Scheuering

bei uns im eology blog geht es zur Zeit auch um SEO für Onlineshops. Ist ja auch ein spannendes Thema! In den nächsten Tagen (Ende der Woche) wird groß das Thema Offpage und Linkbuilding für Onlineshops behandelt, weil das enorm wichtig ist und oft zu kurz kommt.

Regine (TUDOCK)

Eine schöne Übersicht zu sinnvollen Seo-Maßnahmen für den Onlineshop! Dankeschön. Wer darüber hinaus noch etwas für seine Conversion Rate tun möchte, sollte sich auch Gedanken über seine Onsite-Produktsuche machen, damit die neugewonnenen Besucher auch wirklich zu den gewünschten Artikeln finden. Wir haben dem Thema Produktsuche kürzlich einen Blogbeitrag gewidmet – nachzulesen unter http://blog.tudock.de/startseite/beitrag/2010/03/05/was-macht-eine-gute-produktsuche-aus.html.

Eugen

Sehr gut erklärt. Ich denke,die Seo-Tipss kann man nautürlich nicht nur für Online Shop verwenden,sondern auch für die Webseite und auch für den Blog.

Viel Erfolg!

Matthias

Oh man, wieso wollte ich Selbstständig im Netz für den Blog des Jahres wählen – euer Blog hat ja viel mehr zu bieten! :D
Ich bin nun offiziell Stammleser und bedanke mich für die ganzen Postings hier. Macht weiter so!