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10 Gründer, die sich fragen mussten: Was mache ich bloß mit meinen Milliarden?

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Eine der schillerndsten Figuren des Silicon Valley: Sean Parker. (Foto: dpa)

Sean Parker war so etwas wie das Enfant terrible unter den Internet-Milliardären. Als 19-Jähriger gründete er 1999 die Musiktauschbörse Napster und hatte schon früh mit Anklagen wegen Urheberrechtsverletzungen zu tun. Ab 2004 beriet Parker das junge Facebook-Team und erhielt 7 Prozent der Anteile an Facebook. Nach einer Verhaftung wegen Kokainbesitzes musste er das Unternehmen jedoch verlassen. Seitdem hat er sich bei vielen wohltätigen Zwecken, wie in der Krebsforschung, engagiert. Seine Parker Foundation fördert die Wissenschaften, öffentliche Gesundheit und bürgerliches Engagement. Als er im Jahr 2013 die Sängerin Alexandra Lenas heiratete, wurden alle Gäste mit Herr-der-Ringe-Kostümen ausgestattet. Die aufwendige Hochzeit soll gerüchteweise 10 Millionen Dollar gekostet haben. Das Vermögen des 40-Jährigen wird auf 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Steve „The Woz“ Wozniak. (Foto: dpa)

Na gut, Nummer 11 ist reingeschummelt, denn zum Milliardär hat es nicht gereicht: Steve Jobs war der Verkäufer, Steve Wozniak der Bastler. Der Mitgründer von Apple hatte mit seinem technischen Genie entscheidenden Anteil am Erfolg: „The Woz“ lötete die ersten Apple-I-Computer zusammen und schrieb die frühe Software. 1981 zog er sich nach einem Flugzeugabsturz aus der Führungsetage zurück und arbeitete seitdem immer wieder als Ingenieur, Berater und lebende Legende für Apple – für eher symbolische 120.000 Dollar im Jahr. Dabei ließ er sich nie den Mund verbieten. Öffentlich kritisierte er Prestigeprodukte wie das iPhone X und Siri und fand die erste Apple Watch blöd. Wozniak gründete Unternehmen für Universalfernbedienungen und GPS-gestützte Geräte sowie die Online-Lehrplattform Woz U. Derzeit wirkt er als Chief Scientist beim Softwarehersteller Fusion-io und ist außerdem gefragter Speaker auf Tagungen und Dozent an Hochschulen.
Zur Gründung von Apple gehörten Wozniak 45 Prozent des Unternehmens. Ein paar zu frühe Aktienverkäufe, zwei Scheidungen und Freigiebigkeit gegenüber anderen Mitarbeitern haben dafür gesorgt, dass er vom heutigen Firmenwert vergleichsweise wenig hat. Sein Vermögen wird auf „nur“ 100 Millionen Dollar geschätzt.

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