Ratgeber

10 Tipps für die agile Softwareentwicklung

Phasen der agilen Softwareentwicklung (Foto: 10 Face / Shutterstock)

Agile Softwareentwicklung hat zahlreiche Vorteile, aber auch Stolperfallen. Mit diesen zehn Tipps wird die erfolgreiche Umsetzung eures nächsten Projekts aber auf jeden Fall leichter.

Agile Softwareentwicklung ermöglicht einen flexiblen Umgang mit Aufgaben, die das Team selbstständig und ohne viel bürokratischen Aufwand angehen kann. So viel Freiheit das auch mit sich bringt – an einige Regeln sollten sich alle Beteiligten halten, damit nicht am Ende doppelt und dreifach Zeit investiert werden muss, um Fehler aufzuarbeiten.

1. Rollen klar verteilen

Von Anfang an sollte jeder wissen, was seine Aufgabe im Team ist. Es ist natürlich möglich, sich in andere Bereiche einzuarbeiten und nicht nur starr den eigenen Zielen zu folgen. Aber jeder muss wissen, wofür er zuständig ist und was in seiner Verantwortung liegt. So gibt es immer einen Ansprechpartner und Fragen können problemlos adressiert werden.

2. Prioritäten setzen

Natürlich ist das Design einer neuen Schnittstelle wichtig. Oder die Social Media-Einbindung und die Belebung des neuen Instagram-Kanals. Wenn aber das zugrundeliegende Angebot noch gar nicht läuft, ist das alles herzlich egal. Es sollte also klar sein, welche Schritte wann zu erledigen sind und was aufeinander aufbaut.

3. Diskussionsergebnisse schriftlich festhalten

Jede Arbeit im Team erfordert Absprachen zwischen den Teammitgliedern. Nicht alles wird in der ersten Planungsrunde festgelegt und ein agiler Softwareentwicklungsprozess kommt ohne Veränderungen praktisch nie aus. Dazu ist es unerlässlich, dass alle Teammitglieder immer über Veränderungen informiert sind und diese schriftlich formuliert werden, um sich in Zukunft darauf berufen zu können. Es ist schön und gut, wenn zwei eine Absprache treffen – dann ist es aber wichtig, dass das ganze Team diese jederzeit einsehen kann.

4. Einzelne Aufgaben so weit es geht abstrahieren

Die Arbeit an großen Projekten sieht auf den ersten Blick immer überwältigend aus. Umso wichtiger ist es, die konkreten Arbeitsaufgaben so weit es geht zu abstrahieren. Abstraktion zwingt einerseits alle, den gesamten Arbeitsauftrag zu durchdenken („was ist zu tun“, „was baut aufeinander auf“, „wo fangen wir dafür an“ …) und entsprechend strukturiert an die Aufgabenverteilung zu gehen. Außerdem steigt natürlich auch die Motivation im Team, wenn schnell Erfolge zu sehen sind.

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
Martina Wenk

Zwei Ergänzungen dazu:

1. Einfache Lösung gewinnen

Das kann auch nach hinten losgehen, wenn nicht bereits im Vorfeld sauber geplant wird was zukünftige Versionen ungefähr können sollen damit das Fundament dafür auch ausgelegt ist. Performance also z.B: Useraktionen pro Sekunde sind Themen die im ganzen Fundament sauber verankert werden müssen. Sonst kann man jedesmal alles überholen.

2. Bei Kundenprojekten klare Bedingungen

Wichtig ist mit dem Kunden klare vertragliche Bedingungen zu schaffen. „Agile“ Softwareentwicklung und feste Vertragsvorgaben sind eine grausame Kombination!

Antworten
Lars

Wie willst du denn ohne vertraglich abgesicherte Vorgaben eine gerichtsfeste Abnahme herbei führen?

Antworten

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