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10,5 Milliarden Dollar – Apple investiert in Forschung und Entwicklung

Der US-amerikanische Technologiekonzern Apple hat sein Budget für Forschung und Entwicklung kräftig aufgestockt. Insgesamt 10,5 Milliarden US-Dollar will der Hersteller von iPhone und iPad aufwenden, um die Produktionsprozesse mittelfristig zu verbessern. Im Kern sollen vor allem die Maschinen verstärkt automatisiert werden, die an der Herstellung von iPhone 5c, MacBook und iPad beteiligt sind. „Apples einzigartiges Design erfordert sehr einzigartige Produktionsprozesse“, sagt Muthuraman Ramasamy, ein Branchenanalyst der Beratungsfirma Frost & Sullivan, der die neuen Maschinen näher untersucht hat. Apple habe so viel Geld, dass das Unternehmen in „erstklassige“ Maschinenparks investieren könne, die für gewöhnlich in der Raumfahrt oder Verteidigungsindustrie eingesetzt werden, sagte er weiter. Apples Barreserven werden auf rund 150 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit dem Investment versucht Apple auch, zum Konkurrenten Samsung aufzuschließen. Die Südkoreaner gaben in diesem Jahr schon 22 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung aus und sind damit der einzige Konzern, dessen Mehrausgaben höher sind als die von Apple. Zum Vergleich: Andere Unternehmen wie Hewlett-Packard und Sony investierten „nur“ 3,7 Milliarden beziehungsweise 3,9 Milliarden US-Dollar, wie der US-Nachrichtensender Bloomberg berichtet. Einen Teil der 10,5 Milliarden US-Dollar wird Apple auch für die Entwicklung neuer Produkte ausgeben. Apple-Chef Tim Cook hatte im Oktober angekündigt, im nächsten Jahr neue Produkte auf den Markt bringen zu wollen – und das in Kategorien, in denen das Unternehmen „bisher nicht unterwegs“ sei. Darüber hinaus wird erwartet, dass Apple seine Produktion sukzessive von Asien in die USA verlagert. Beispielsweise fertigt der Konzern den im Dezember erscheinenden MacPro zum Großteil in den USA. via www.bloomberg.com

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