Ratgeber

Die 11 besten Tipps für ein herausragendes E-Commerce-Webdesign

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3. Denke wie ein Website-Besucher

Wenn deine E-Commerce-Website eine Verbindung zu deiner Zielgruppe herstellen soll, musst du denken wie deine Zielgruppe. Letztendlich erwarten deine potenziellen Kunden nur wenig beim Onlinekauf – eine Seite, die sich leicht navigieren lässt, gut designt ist und Shoppen einfach, unkompliziert und problemlos macht.

Und wenn dein E-Commerce-Shop erfolgreich sein soll, gibst du ihnen diese Dinge besser.

Versetze dich während des Designens in die Lage deiner Besucher. Mit welchem Layout können sie am einfachsten navigieren? Wie kannst du deine Produkte organisieren, damit es für den Endnutzer am meisten Sinn ergibt? Wie kannst du den Checkout-Prozess vereinfachen?

Wenn du wie dein Kunde denkst, wirst du verstehen, was er von deinem E-Commerce-Shop erwartet, und dann deine Seite so designen, damit sie seine Erwartungen erfüllt.

4. Nutze Farbe zu deinem Vorteil

Bei der Wahl der Farben für deine E-Commerce-Seite geht es um mehr als nur „Naja, Rot ist meine Lieblingsfarbe, also… machen wir alles rot!“. Farbe ist ein äußerst mächtiges Werkzeug und wenn du die Psychologie hinter Farben verstehst, kannst du sie zu deinem Vorteil nutzen (und damit die Verkäufe in die Höhe treiben).

Unterschiedliche Farben können unterschiedliche Gefühle, Emotionen und Handlungen hervorrufen. Wenn du also willst, dass deine E-Commerce-Seite dazu führt, dass Leute etwas kaufen, musst du diese Farbinspirationen zu deinem Vorteil nutzen.

Wenn die Leute beispielsweise etwas kaufen sollen, sollte der Kaufen-Button mit einer leuchtenden Farbe wie Rot hervorstechen. Laut Farbpsychologie erzeugt Rot Aufregung und Leidenschaft, welches treibende Kräfte hinter einem Kauf sind, und Studien zeigen, dass ein roter Button die Conversions um unglaubliche 34 Prozent erhöhen kann.

Wenn du deine Glaubwürdigkeit verbessern willst, solltest du Blau in dein Webdesign einarbeiten. Blau ist nicht nur eine universell beliebte Farbe, sondern erhöht auch das Vertrauen, wodurch es zu einer bevorzugten Farbe in der Unternehmenswelt geworden ist (es hat einen Grund, dass Blau in mehr als der Hälfte aller Logos vorkommt).

Der Punkt ist, Farbe ist eines der wichtigsten Werkzeuge in deinem Design-Werkzeugkasten und wenn du weißt, wie man sie nutzt, kann sie große Auswirkungen auf dein E-Commerce-Design haben.

5. Nutze jede Menge hochwertige Bilder

In der Welt des Webdesigns ist bekannt, dass Bilder Conversions erhöhen. (Eine Studie hat beispielsweise gezeigt, dass relevantere Bilder in einem Website-Design Conversions um über 40 Prozent erhöhen) Und das trifft auf E-Commerce sogar noch mehr zu.

Niemand wird ein Produkt ungesehen kaufen. Wenn die Menschen deine Produkte kaufen sollen, musst du ihnen zeigen, was sie kaufen, indem du hochwertige Bilder verwendest.

Professionelle Bilder von all deinen Produkten (und Bilder von deinen Produkten aus verschiedenen Perspektiven) tragen viel dazu bei, Vertrauen bei deinen Kunden aufzubauen. Wenn sie sich sicher fühlen und wissen, was sie kaufen, werden sie eher einen Kauf tätigen. Wenn es aber keine Bilder von dem Produkt gibt, das sie kaufen wollen (oder nur einzelne Bilder in schlechter Qualität), werden sie mit dem Kauf eher zögern und deine Conversions werden sinken.

Tue dir selbst einen Gefallen und sorge für jede Menge hochqualitative Bilder von dem, was du auf deiner E-Commerce-Seite verkaufst. Deine Conversions werden es dir danken.

Website-Design von Mike Barnes.

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6. Gestalte deinen Inhalt überschaubar

Du kannst Tage damit zubringen, lange Beschreibungen für die Produkte auf deiner E-Commerce-Seite zu schreiben, aber wir haben Neuigkeiten für dich: Niemand wird sie lesen.

Forschungen haben ergeben, dass die meisten Website-Besucher nur ungefähr 20 Prozent des Textes auf einer Seite lesen. Statt den Inhalt Wort für Wort zu lesen, überfliegen sie einfach den Text auf der Suche nach wichtigen Informationen. Wenn du also deinen Standpunkt vermitteln willst (und Verkäufe fördern möchtest), muss dein Inhalt übersichtlich sein.

Unterteile deinen Inhalt, egal ob es eine Produktbeschreibung, ein Blogpost oder eine „Über uns“-Seite ist, in ein leicht überschaubares Format. Halte Sätze und Absätze kurz, gestalte wichtige Informationen auffällig, um Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, und verwende Stichpunkte, um große Textabschnitte aufzulockern.

Je leichter dein Inhalt zu überfliegen ist, umso eher wird deine Zielgruppe deine Schlüsselbotschaft aufnehmen und umso wahrscheinlicher wirst du etwas verkaufen.

7. Lass es professionell aussehen

Die Grundaussage deiner E-Commerce-Seite besteht darin, dass du deine Website-Besucher bittest, etwas von dir zu kaufen. Und als Ergebnis sollen sie dir sensible Informationen wie ihre Kreditkartendaten geben. Womit sie sich nicht wohlfühlen werden, wenn deine Seite nicht professionell aussieht.

In eine professionelle Website zu investieren, ist ein Muss, wenn du bei deinen Kunden Vertrauen aufbauen willst. Dieses Vertrauen aufzubauen, ist ein Muss, wenn dein E-Commerce-Shop erfolgreich sein soll.

Was wir mit professionell meinen? Deine Website sollte keine Tipp- oder Rechtschreibfehler haben. Deine Schriftart, Farbpalette und dein Footer-Design sollten auf jeder Seite übereinstimmen. All deine Produktlinks und Buttons sollten funktionieren. Deine Fotos sollten nicht aussehen, als hättest du sie mit einem alten iPhone 5 aufgenommen, und das ganzheitliche Design der Seite sollte nicht aussehen, als hättest du es von Geocities aus dem Jahre 1997.

Der Punkt ist, wenn du willst, dass deine Kunden dich ernst nehmen, musst du ihnen zeigen, dass du dich selbst ernst nimmst – und der einzige Weg dies zu tun, ist mit einem professionelle Webdesign.

8. Nutze Social Proof

Ein weiterer Weg, um dieses so wichtige Vertrauen aufzubauen? Social Proof.

Wenn du deine E-Commerce-Seite designst, suche nach Wegen, um deinen potenziellen Kunden das positive Feedback zu zeigen, das du von bestehenden Kunden bekommen hast. Füge einen Bereich für Bewertungen hinzu, in dem Leute deine Produkte bewerten können (und bekomme dann so viele 5-Sterne-Bewertungen wie möglich). Füge einen Bereich für Referenzen hinzu, wo du Kundenfotos zeigst, mit einem Zitat darüber, was für eine tolle Erfahrung sie hatten, mit dir zu arbeiten. Bitte Kunden, deine Produkte zu bewerten und zu erzählen, was sie an ihnen mögen, und füge sie dann zu deinem Blog hinzu.

Je mehr Website-Besucher sehen, dass andere Leute eine positive Erfahrung beim Kauf auf deiner Seite hatten (ob durch Bewertungen oder Empfehlungen), umso vertrauenswürdiger wirst du erscheinen und umso mehr Conversions wirst du bekommen.

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