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Sicherheit zweitrangig: Die 10 beliebtesten deutschen Passwörter 2017

(Foto: Shuttterstock)

Starke Passwörter sind in der digitalen Welt wichtig, um nicht zu einem Opfer von Identitätsdiebstahl oder Betrug zu werden. Trotzdem sind nutzlose Passwörter wie „123456“ bei vielen weiter beliebt.

„123456“ belegt Platz 1 der beliebtesten deutschen Passwörter

Ein mit dem Passwort „123456“ geschütztes Nutzerkonto ist nicht sonderlich sicher. Trotzdem gehört die Zahlenkombination nach wie vor zu den beliebtesten Passwörtern deutscher Nutzer. Das geht aus einer Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hervor. Grundlage sind 12,9 Millionen E-Mail-Adressen, die auf eine .de-Domain registriert sind. Die Daten stammen aus dem Identity-Leak-Checker des HPI. Dieser kostenlose Service ermöglicht es Internetnutzern, herauszufinden, ob ihre Zugangsdaten bei Hackerangriffen möglicherweise gestohlen wurden.

Auf den folgenden Plätzen der Rangliste beliebter Passwörter wird es nicht sicherer: „123456789“ folgt auf Platz zwei vor 1234 auf Platz drei. Auch beliebt: „hallo“ (Platz sechs), „passwort“ (Platz sieben) und „hallo123“ (Platz zehn). Diese Zahlen berücksichtigen allerdings nicht, dass viele deutsche Nutzer auch Mail-Adressen mit Domains ohne .de-Endung verwenden.

Schwache Passwörter können in kürzester Zeit erraten werden

Solch schwache Passwörter können dem HPI zufolge von leistungsstarken Rechnern in kürzester Zeit erraten werden. Die Experten raten stattdessen zu Passwörtern mit mehr als 15 Zeichen, die Groß- und Kleinbuchstaben ebenso wie Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Tabu sein sollten Begriffe aus dem Wörterbuch und das Verwenden desselben Passworts für mehrere Online-Dienste.

Die Passwortliste des HPI:

  1. 123456
  2. 123456789
  3. 1234
  4. 12345
  5. 12345678
  6. hallo
  7. passwort
  8. 1234567
  9. 111111
  10. hallo123

Wer sich nicht selbst ständig neue Passwörter ausdenken will, dem empfiehlt das HPI einen Passwortmanager. Diese Programme helfen beim Erstellen und Verwalten verschiedener Online-Identitäten. Zusätzliche Sicherheit gibt es durch die Nutzung von einer sogenannten Zweifaktor-Authentifizierung, sofern Dienstanbieter sie ermöglichen. Hier wird beim Einloggen ins Nutzerkonto per SMS oder über eine App ein Zahlencode versandt, der zusätzlich zum Passwort einzugeben ist. dpa

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