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Dieser 14-jährige Startup-Gründer schlug ein 30-Millionen-Dollar-Angebot aus

(Screenshot: CNN Money)

Die Idee ist so einfach wie genial – kein Wunder, dass der 14-jährige Taylor Rosenthal mit seinen Erste-Hilfe-Automaten Erfolg hat. Ein 30 Millionen US-Dollar schweres Übernahmeangebot hat der Startup-Gründer ausgeschlagen.

Startup-Idee Erste-Hilfe-Automaten

Weil dem 14-jährigen Baseballspieler Taylor Rosenthal bei Turnieren mit seiner Schulmannschaft aufgefallen war, dass bei kleineren Verletzungen oft kein Pflaster oder Verband zur Hand war, wollte er Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Business-Kurses an der Middle School entwickelte Rosenthal die Idee von Erste-Hilfe-Automaten: „RecMed First Aid Kits“ war geboren und startete durch.

Startup-CEO Taylor Rosenthal vor seinem Erste-Hilfe-Automaten. (Foto: RecMed/Facebook)
Startup-CEO Taylor Rosenthal vor seinem Erste-Hilfe-Automaten. (Foto: RecMed/Facebook)

Zuerst, so berichtet Rosenthal im Interview mit CNN Money, habe er sich Pop-up-Stores mit Erste-Hilfe-Paketen vorgestellt, die bei Spielen oder Events in den Stadion öffnen sollten. Die Kosten für die Shop-Betreiber hätten sich aber schnell als zu hoch herausgestellt. Also wurde die Idee von Automaten entwickelt, die statt Süßigkeiten oder Getränken Erste-Hilfe-Pakete ausspucken. Nur wenige Wochen nach der Idee war ein funktionierender Prototyp entwickelt und ein Patent angemeldet.

Die Pakete bestehen aus Pflastern, Cremes und Einmalhandschuhen und kosten zwischen 5,99 und 15,95 US-Dollar. Damit sollen unter anderem kleinere Verletzung oder ein Sonnenbrand behandelt werden können. Darüber hinaus können die Erste-Hilfe-Artikel auch einzeln erworben werden. Aufgestellt werden sollen die Automaten in Stadien, in Vergnügungsparks oder am Strand – eben überall da, wo sich viele Kinder mit ihren Eltern aufhalten und nicht unbedingt schnelle medizinische Hilfe in der Nähe ist.

Startup verdient mit Verkauf von Automaten und Werbung

Geld verdient Rosenthal übrigens nicht nur mit den Päckchen, sondern vor allem mit dem Verkauf der Automaten. Diese sollen 5.500 US-Dollar pro Stück kosten, darüber hinaus werden dann Gebühren für das Nachfüllen fällig. Auch Werbung gegenüber ist Rosenthal aufgeschlossen, wie er – wie nebenbei – in dem Interview anmerkte. Der Vergnügungspark-Betreiber Six Flags soll schon einmal 100 Stück geordert haben.

Kein Wunder, dass Rosenthal ein Buyout-Angebot in der Höhe von 30 Millionen US-Dollar ausgeschlagen hat. Stattdessen hat er sich unter die Fittiche des Startup-Inkubators Round House begeben, die ihm ein Büro und Mentoren im Gegenzug für einen 20-prozentigen Anteil an dem Unternehmen und einem zusätzlichen Investment von 50.000 US-Dollar gegeben haben. Seine Idee stellt Rosenthal in dieser Woche bei der TechCrunch Disrupt vor, wo er der jüngste Unternehmer sein soll, der bisher eingeladen wurde.

In diesem Zusammenhang interessant: „Der Ping-Pong-Indikator: Was der Erfolg von Startups mit Tischtennisplatten zu tun hat“.

via money.cnn.com

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12 Reaktionen
Reiner Kauftalles

Unser Bauer verkauft an seinem Automaten alles mögliche, Kartoffeln, Dosenwurst, Suppe, Blumen und ein Pfasterset. Auf die Idee kam seine Frau. Die Story kauf ich euch nicht ab. > Am besten großes Popup dazu zum Eintragen in den Newsletter, oder noch so grusliges Marketing-Zeugs. Ich steh da voll drauf, echt jetzt!

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herrfischer

Ich hab auch ne Idee: Automaten wo man frische Socken ziehen kann. Wer bietet 20.000?

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MicrosoftDE

SieFlags will sSicherheit vermtiteln,gab ja schon so viele Unfälle in den Six Flag Parks.

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tante

was soll an einem warenautomaten noch patentierbar sein? die ganze story ist reiner humbug. echt jetzt

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Karsten

Sehr gute Idee, keine Frage, Hauptsache der junge Mann pokert nicht zuuu hoch - kommt mir beim Lesen des Artikels jedenfalls fast so vor.

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Alpay

Irgendwas stimmt an dem Artikel nicht. "ein Büro und Mentoren im Gegenzug für einen 20-prozentigen Anteil an dem Unternehmen und einem zusätzlichen Investment von 50.000 US-Dollar gegeben haben". Also ist das Unternehmen knapp 250 000 Wert? Ein Buy-Out von 30 Mio für das ganze Unternehmen!?!? Das müssen aber richtig teuere Mentoren sein und das Büro muss auch der Hammer sein.

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selfandsound

Es ist einfach genial! Es gibt soviel die Automaten mit Tee, Kaffee und anderem Unsinn. Und hier etwas das tatsächlich Nützliche. Doch trägt nicht jeder mit sich die Erste-Hilfe-Kit, und irgendwelche Unannehmlichkeit kann zu jeder Zeit geschehen.

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Ich

In München auf der Wiesen steht schon mindestens seit 2Jahren so ein Automat, glaub aber nicht, dass der von ihm kommt.

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Anonymous

Noch. NOCH steht er da aber die Klage wegen Patenverletzung läuft schon!!!! ;)

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Udo

Super Fake Story

Da hat der 14 Jährige eine Idee: einen Automaten. Na ist ja sehr kreativ. Und der 14 Jährigen hat den dann "umbehaut" oder "gekauft" oder wie ging das.
Und er bekommt ein Invest von 50000 um die Bestellung von 100 Stück zu finanzieren. Wenn der Automat 5500 kostet soll, was ist dann der EK 500 Euro.

Und wer schlägt 30 Mio Buyout aus.....klar ein 14 Jähriger...aber ob der entscheiden darf.

Der sieht doch eher nach dem 1/2 von 2andahalf aus.

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Sali

Hab ich mir auch gedacht. Sonen Wunder-Kind verkauft sich halt recht gut, auch wenn die Idee eher mittelmäßig ist & sehr leicht zum nachahmen. Mann kann ja jeden Automaten mit medizinischen Produkten füllen... sollten die Automaten gut ankommen, werden die Grossen Anbieter dieses Start-Up in den Boden stampfen.

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Anonymous

Also bitte! Er hat den 30 Mio Buyout ausgeschlagen - weil er einen Plan hat! Zuckerberg 2.0 incoming, FaceHealthKit wird bald 100 Milliarden Wert sein! NOCH LACHT IHR ABER IHR WERDET SCHON SEHEN!!!

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