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15 Milliarden Dollar Investition: Micron will mehr Chips in den USA produzieren

Amerikanische Unternehmen investieren immer mehr, um das Hightech-Gut in der Heimat produzieren zu können.

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Micron möchte die Produktion steigern. (Foto: Shutterstock / Charles Knowles)

Micron Technologies ist einer der größten Hersteller von Speicherchips aus den USA. Momentan produziert das Unternehmen allerdings nur rund 10 Prozent der eigenen Kapazitäten im Heimatland.

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Das soll sich nun ändern. Am kommenden Montag soll der Spatenstich für eine neue, 15 Milliarden US-Dollar teure Chip-Fabrik in Boise, Idaho in den USA fallen, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat.

Hier sollen künftig DRAM-Chips produziert werden, die in Datencentern sowie in heimischen PCs verwendet werden können. Ist die neue Fabrik fertiggestellt, sollen rund 40 Prozent des Produktionsvolumens aus den USA kommen. Laut Reuters ist die Fabrik 2025 einsatzbereit.

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Keine Abkehr von asiatischen Ländern

Momentan findet ein Großteil von Micron’s Chip-Produktion in asiatischen Ländern wie Japan, Taiwan und Singapur statt. Der Bau der neuen Fabrik in den USA sei trotzdem keine Abkehr von diesen Ländern, betonte Sanjay Mehrotra, CEO des Unternehmens.

„Es geht nicht darum, sich von der Produktion in anderen Teilen der Welt zu trennen oder die Produktion wieder zurück zu verlagern. Hier geht es um Steigerung.“

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Dabei verweist er auch auf die „Chips and Science Bill”, die Präsident Biden veröffentlicht hat, um die Chip-Produktion in den USA zu fördern. Insgesamt sieht diese 52 Milliarden Dollar an Unterstützung für Chip-Produzenten vor. Micron sagt, mit der neuen Fabrik werden 2.000 neue Jobs bis zum Ende der Dekade geschaffen.

Weitere Investitionen geplant

Insgesamt plant Micron, 150 Milliarden Dollar bis 2030 zu investieren. Davon sollen rund 40 Milliarden in den USA bleiben. Teile der Investitionen sind für Forschung und Entwicklung vorgesehen, aber auch neue Fabriken sind geplant.

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„Wir befinden uns in der Endphase eines weiteren Produktionsstandortes mit hohem Volumen, der in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird“, sagte CEO Sanjay Mehrotra.

Neben Subventionen für Chiphersteller tut die USA aber noch mehr, um die Produktion in den eigenen Landen zu halten. Nvidia und AMD brauchen mittlerweile eine spezielle Lizenz, wenn sie Chips an China oder Russland verkaufen wollen.

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