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15 Millionen für dieses E-Bike-Startup aus Bayern

Das Führungsteam von Fazua: Johannes Biechele (links) und Fabian Reuter. (Foto: Fazua)

Das Münchner Startup Fazua stellt abnehmbare E-Radantriebe her. Jetzt gibt es neue Millionen – unter anderem aus einem Fördertopf der Europäischen Union.

Der E-Bike-Trend in Deutschland hält weiter an. Nachdem zuletzt junge Anbieter wie etwa das neue Startup von TV-Moderator Joko Winterscheidt quer durch die Presse gingen, bekommt jetzt auch ein vergleichsweise alteingessener Anbieter viel Aufmerksamkeit – zumindest von Geldgebern. Die Rede ist von Fazua aus Garching bei München: Das bereits 2013 gegründete Startup verkündete am Dienstag eine Finanzierungsrunde über 15 Millionen Euro.

Der Löwenanteil der Summe – zwölf Millionen Euro – stammt demnach aus dem Europäischen Fonds EFSI, der insgesamt 21 Milliarden Euro groß ist. Den Rest übernehmen die Altgesellschafter unter Führung von Unternehmertum Venture Capital. Der VC-Arm der TU München hatte bereits 2017 mit dem Hightech-Gründerfonds eine siebenstellige Summe in Fazua investiert.

Fazua stellt abnehmbare E-Radantriebe her

Das Startup hat ein elektrisches Radantriebssystem entwickelt, der im Unterrohr des Fahrrads integriert werden kann. Laut Eigenangaben bringt das System bestehend aus Motor, Akku und Elektrik nur knapp drei Kilogramm auf die Waage, was eine schlanke Radoptik begünstigt.

Die Besonderheit: Der E-Motor lässt sich mit einem Handgriff wieder aus dem Rahmen lösen, sodass das E-Bike als ganz normales – und entsprechend leichteres – Fahrrad nutzbar ist. Die Fazua-Technik ist deshalb vor allem bei Rennradsportlern beliebt. Laut dem Fachmagazin Tour ist Fazua in diesem Segment auch Marktführer. 35 europäische Hersteller sollen die Technik bereits in ihren Rädern verbauen.

Mit dem frischen Geld will das Startup jetzt weitere Märkte erschließen und das Produkt weiterentwickeln. „Neben dem Antriebssystem, das bereits sehr erfolgreich im Markt eingeführt wurde, können wir nun noch mehr in die Erweiterung unserer Produktpalette investieren“, kommentiert Fazua-Mitgründer Fabian Reuter das Investment. In Deutschland konkurriert Fazua unter anderem mit dem Zwickauer Anbieter Pendix, der ein Nachrüstset für Endverbraucher anbietet.

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