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150 Millionen Dollar für Berliner Reise-Startup Go-Euro

Go-Euro-Gründer Narem Shaam. (Foto: Go-Euro)

Über Go-Euro können Nutzer Flug-, Bahn- und Busverbindungen suchen und buchen. Jetzt erhält das Berliner Startup eine kräftige Kapitalspritze – und schluckt einen Konkurrenten.

Wieder fließt eine nennenswerte Summe Geld in die Berliner Startup-Szene: Das Reise-Startup Go-Euro hat am Dienstag den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde über 150 Millionen US-Dollar bekanntgegeben. Es investieren die schwedische Investmentfirma Kinnevik und Temasek Holding aus Singapur. Ebenfalls beteiligt hat sich mit Hillhouse Capital ein früherer Investor von Airbnb und Tencent.

Airbnb-Investor steckt Geld in Go-Euro

„Die Erfahrungen und Erfolge von Kinnevik, Temasek und Hillhouse im Investmentbereich stimmen mit unserer Vision überein, das Wachstum in unserem Unternehmen voranzutreiben und weltweit das Suchen und Buchen von Reisen zu vereinfachen“, lässt sich Go-Euro-Gründer Narem Shaam in einer Mitteilung zitieren.

GoEuro: Flug-, Bahn- und Busverbindungen in einer App. (Foto: © GoEuro)

Go-Euro: Flug-, Bahn- und Busverbindungen in einer App. (Foto: Go-Euro)

Gegründet wurde das Startup mit Sitz in Prenzlauer Berg bereits 2013. Es versteht sich als Meta-Suchmaschine für intermodale Reisen. Nutzer erhalten eine Übersicht der besten Bahn-, Bus- und Flugverbindungen, abhängig von Kosten, gesamter Reisezeit und kombinierten Teilstrecken. Dazu kooperiert Go-Euro mit mehr als 800 Transportdienstleistern. Durch die Verknüpfung verschiedener Transportverbindungen sollen Nutzer nicht länger diverse Buchungsportale durchforsten müssen.

Go-Euro übernimmt Konkurrenten

Mit dem Geld will Go-Euro nach eigenen Angaben in weitere Länder expandieren und seine Suchmaschine ausbauen, ohne konkrete Details zu nennen. Bei dem Startup arbeiten momentan 300 Mitarbeiter aus über 45 Ländern. Zugleich gibt Go-Euro die Übernahme des Konkurrenten Busliniensuche aus Karlsruhe bekannt. Eine Summe wurde nicht genannt.

Zum Weiterlesen: Millionenbetrag für gehyptes Reisenetzwerk Mapify aus Berlin

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