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1Password dementiert Übernahme durch Apple

1Password am Mac: Kolportierte Übernahme des populären Passwort-Managers durch Apple dementiert? (Bild: 1Password)

Apple plant angeblich die Einführung des Passwort-Managers 1Password bei allen 123.000 Mitarbeitern. Eine ebenfalls kolportierte Übernahme des 1Password-Herstellers Agilebits hat dieser dementiert.

Apple wird sich den populären Passwort-Manager 1Password nicht einverleiben. Einen exklusiven Bericht der Techwebsite BGR.com hat Agilebits per Twitter dementiert. BGR hatte – unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle – geschrieben, dass eine anlaufende Partnerschaft der beiden Unternehmen in einer möglichen Übernahme enden könne. Nach mehreren Monaten der Vorbereitung plane Apple demnach den baldigen Einsatz von 1Password auf den Geräten aller 123.000 Mitarbeiter.

Apple startet konzernweite Nutzung von 1Password

Schon in dieser Woche sollen die ersten 100 Apple-Mitarbeiter dem Bericht zufolge mit der Nutzung von 1Password beginnen. Innerhalb der kommenden ein bis zwei Monate könnten dann die restlichen Angestellten im Konzern folgen. Im Rahmen des kolportierten Deals sollen darüber hinaus bis zu fünf Familienmitglieder jedes Mitarbeiters einen kostenlosen Zugang zu dem Passwort-Manager erhalten. Apple könnte das jährlich einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag kosten.

Um den Deal mit Apple erfolgreich abschließen zu können, hatte 1Password-Macher Agilebits im Vorfeld eine Reihe von Bedingungen erfüllen müssen – etwa, dass Apple-Angestellte innerhalb von maximal vier Stunden einen Ansprechpartner erreichen können. Laut BGR.com hat Agilebits dafür extra einen externen Partner an Bord geholt, der die zu erwartenden Anfragen abwickeln soll. Außerdem habe die Anwendung in alle gängigen Sprachen übersetzt werden müssen.

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(Bild: Hartmut Esslinger, All rights reserved)

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Apple hat sich zu dem Bericht bisher nicht geäußert. 1Password hat zumindest der Kooperation mit Apple nicht widersprochen. Agilebits erwirtschaftet einen Umsatz von fünf bis zehn Millionen US-Dollar pro Jahr. Dem Insider zufolge stünde das Unternehmen für den zwei- bis dreifachen Preis zum Kauf – für Apple sicher kein Problem.

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