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200 Millionen Dollar: Startup mit DiCaprio als Investor sucht dringend Investoren

Orlando Bloom und Leonardo DiCaprio (Bildmitte) beim Filmfestival in Cannes. (Foto: Shutterstock.com)

Das Banking-Startup Aspiration, das prominente Investoren wie Leonardo DiCaprio hat, ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das Wework-Desaster macht Finanziers vorsichtig.

Noch vor wenigen Monaten konnte die auf fossilfreie Geldanlagen spezialisierte kalifornische Online-Bank Aspiration 110 Millionen US-Dollar einsammeln. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich neben den Hollywood-Stars Leonardo DiCaprio und Orlando Bloom auch der LA-Clippers-Trainer „Doc“ Rivers sowie Ebay-Gründer Pierre Omidyar und einige Venture-Capital-Firmen. Jetzt scheint das Banking-Startup in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu sein – und ausgerechnet Wework könnte daran eine Mitschuld tragen, wie CNBC berichtet.

200 Millionen Dollar: Startup sucht Investoren

Denn dem renommierten Wirtschaftssender zufolge hat das trendige Fintech Probleme, eine ambitionierte Finanzierungsrunde abzuschließen. Noch im April hatte Aspiration-CEO Andrei Cherny gegenüber Reuters angekündigt, diese Runde werde größer als alles, was das Unternehmen bis dahin auf die Beine gestellt habe. Firmeninsider erklärten, dass Aspiration mindestens 200 Millionen Dollar wolle – das hätte dem Startup eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar einbringen sollen.

Die Finanzierung ist bis jetzt aber nicht in trockenen Tüchern, Aspiration CNBC zufolge in Schwierigkeiten. Das Startup habe 15 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen müssen. Einige Rechnungen seien seit dem Sommer nicht bezahlt worden, wie Insider dem Finanzsender erzählt haben. Die möglichen Zahlungsschwierigkeiten und den Stellenabbau schiebt CEO Cherny in einem E-Mail-Statement aber auf eine normale Startup-Kultur. Tatsächlich sollen die Mitarbeiter wegen des Abschlusses eines großen Projektes nicht mehr benötigt worden sein. Außerdem will Aspiration im Laufe des Jahres schon 50 Millionen Dollar eingesammelt haben.

Startup-Finanzierung stottert nach Wework-Desaster

Firmeninsider wollen zudem in Erfahrung gebracht haben, dass mehrere weitere Produktlaunches bevorstünden. Das Startup befinde sich also weiter im Wachstumsmodus. Allerdings werde die Finanzierungsrunde wohl nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen. Investoren sind nach der schwachen Börsenentwicklung von Uber und dem Wework-Desaster offenbar sehr vorsichtig geworden, was die Finanzierung von Startups angeht. Noch vor einem Jahr, so ein Fintech-CEO, der anonym bleiben wollte, zu CNBC, wäre Aspiration sicher finanziert worden.

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