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Digitale Währungen: 2018 schon über 1.000 Krypto-Projekte gescheitert

Scam-ICOs sind einer der Hauptgründe für das Scheitern von Krypto-Projekten. (Bild: Shutterstock/Anastasiia Bakai)

ICO-Scam oder mangelndes Interesse – Gründe für das Scheitern von digitalen Währungen gibt es viele. Allein 2018 sollen schon über 1.000 Krypto-Projekte gescheitert sein.

Nach dem Megahype Ende des vergangenen Jahres ging es für Bitcoin und andere Kryptowährungen in den vergangenen Wochen und Monaten steil bergab. Offenbar sind auch zahlreiche Krypto-Projekte, die auf der Erfolgswelle der Krypto-Pioniere reiten wollten, gescheitert. Laut den Plattformen Coinopsy und Deadcoins, die sich der Sammlung gescheiterter Währungen und Tokens verschrieben haben, sollen allein seit Beginn dieses Jahres über 1.000 solcher Projekte eingestellt worden sein.

Als Gründe für das Scheitern sind nicht zuletzt ICO-Betrügereien angegeben. Gerade im Zuge des Bitcoin-Hypes haben auch Betrüger die Chance genutzt, unwissenden oder zu gierigen Investoren Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit auf der Liste ist etwa das Krypto-Projekt Titanium, dessen ICO jetzt von der US-Finanzaufsicht SEC wegen angeblich falscher Behauptungen untersucht wird. Innerhalb von drei Monaten sollen Tausende Investoren über 20 Millionen US-Dollar in das Projekt gepumpt haben.

Krypto-Projekte: Mehrzahl der Millionen-ICO war Scam

Insgesamt sollen betrügerische oder mittlerweile gescheiterte ICO – die Rede ist von 271 Projekten – im Jahr 2017 rund eine Milliarde Dollar eingespielt haben, wie Techcrunch berichtet. Interessant dabei ist, dass die überwiegende Mehrzahl der ICO von Betrügern angeleiert worden sein sollen. Laut einer Studie der Satis Group aus dem Frühjahr waren 81 Prozent aller untersuchten ICOs mit einem Volumen von über 50 Millionen Dollar Scam. Finanzbehörden in aller Welt warnen seit Monaten vor der umstrittenen Investitionsform.

Die ICO-Scams sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Viele Projekte mussten mangels Interesse von Nutzern eingestellt werden, andere, weil ihre Entwickler sich – wahrscheinlich meist ebenfalls wegen ausbleibenden Erfolgs – aus dem Krypto-Geschäft zurückgezogen haben. Auf der Plattform Coinmarketcap werden derzeit noch knapp 1.600 aktive Kryptowährungen gelistet.

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