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Bis 2020: Ikea will mehr Energie produzieren als verbrauchen

(Foto: Shutterstock)

Immer mehr große Unternehmen wollen dank Investitionen in erneuerbare Energien klimaneutral werden. Auch Ikea setzt sich dabei hohe Ziele.

Der schwedische Möbelhersteller Ikea will zukünftig eine positive Energiebilanz vorweisen – und das am liebsten so schnell es geht. Wie Reuters berichtet, gab die Ingka Group, der die meisten Ikea-Geschäfte gehören, bekannt, dass bereits Ende 2019 mehr erneuerbare Energie erzeugt werden soll, als die einzelnen Filialen verbraucht haben.

Damit will man bis 2030 nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv sein. Das heißt, dass dann mehr Emissionen reduziert als produziert werden.

Investitionen in Milliarden-Höhe

In den letzten zehn Jahren wurden rund 2,8 Milliarden US-Dollar in Solar- und Windenergie investiert, teilte der Möbelriese Reuters weiter mit. Dazu gehört auch der erstmalige Erwerb an Anteilen zweier externer Solarparks in den Vereinigten Staaten, die in den kommenden Monaten den Betrieb aufnehmen sollen.

Aktuell weist das Portfolio von Ikea eigene Windparks und Solarmodule auf den Dächern von Geschäften und Lagern auf. Weitere Investitionen sollen folgen. Ikea plant dazu auch den Verkauf von Solarmodulen an Privatpersonen. Im Jahr 2025 sollen die Solarpanels in allen Filialen des Möbelhändlers angeboten werden und den Kunden so die Möglichkeit bieten, ihre eigene Sonnenenergie zu produzieren.

Auch andere schwergewichtige Unternehmen investieren große Summen in erneuerbare Energien. Google brach mit Investitionen in Windkraftanlagen und Solarparks auf der ganzen Welt zuletzt sogar den eigenen Ausgabenrekord. Dabei liegt der Fokus oft nicht nur darin, selbst klimaneutral zu werden, sondern allgemein den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken.

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Ein Kommentar
Eulig

Man kann ja von den Schweden halten was man will (in manchen Bereichen sicherlich nicht alles super), aber das finde ich sehr gut. Wenn das jeder Haushalt oder jedes Unternehmen täte könne man vielleicht auch mehr am Thema Klimaschutz arbeiten.

Antworten

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