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Was wir von den weltweit 30 stärksten Marken bei Facebook lernen können

Die goldene Facebook-Ära ist vorbei? Nicht für die Top-Marken, denn die legen immer noch kräftig zu. Was wir von ihnen lernen können, zeigt eine aktuelle Social-Media-Studie.

Facebook-Marketing: Erfolgsrezept der Top-Marken

Mit 1,7 Milliarden monatlich aktiven Nutzern ist In einer Studie hat das Social-Media-Analyse-Unternehmen Quintly hinter die Kulissen geschaut und versucht, das Erfolgsrezept der Top-Marken herauszufinden.

So oft posten die großen Marken auf Facebook täglich Updates. (Grafik: Quintly)

So oft posten die großen Marken auf Facebook täglich Updates. (Grafik: Quintly)

Von einer solchen Zahl an Facebook-Fans können die meisten Unternehmen nur träumen: Die weltweit stärksten 30 Marken auf Facebook haben im ersten Halbjahr 2016 die Anzahl ihrer Fans auf insgesamt 38,5 Millionen steigern können. Durchschnittlich bedeuten diese Zahlen einen Zuwachs um 344.000 Fans pro Seite. Dabei konnte die Mehrzahl der Zuwächse in den Monaten März und Juni erreicht werden, kaum neue Facebook-Fans kamen jedoch im Januar hinzu. Die Zahl der Posts ging im Schnitt von 150 pro Monat im Januar auf 100 im Juni zurück. Die meisten Beiträge am Tag veröffentlichten Disney (4,32), Amazon (3,91) und Mercedes-Benz (3,21).

Das Beispiel Starbucks zeigt, dass die Anzahl der täglichen Postings nicht zwingend relevant ist: Die Kaffeehauskette postete im ersten Halbjahr gerade einmal acht Status-Updates, konnte aber aber dennoch deutlich mehr neue Fans gewinnen als viele kleinere Seiten. Statt auf häufige News-Updates scheinen sich die Top-Marken auf ausgewählte Video-Posts zu konzentrieren. Darin lassen sich deutlich mehr Informationen transportieren als in einem kurzen Text, außerdem steigt das Engagement der Fans. Insgesamt sind die Interaktionen der Fans stabil: Bei den Top-Marken wurden pro Post und Monat jeweils 4.900 Likes, Shares oder Kommentare registriert.

Facebook-Erfolg: Was Top-Marken lehren

Was können wir also von den Top-Marken lernen? Bei den Postings geht es mehr um Qualität als um Quantität, weil sie eine Marke kennen oder mögen – dieser Faktor ist in manchen Fällen einflussreicher als ein besonderes Social-Media-Management.

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2 Kommentare
Dangin
Dangin

Muss man von denen was lernen? Wichtig ist, dass Utnernehmen selber auf sich schauen und nicht andere ständig nachmachen!

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Micha Kandziora

Für mich heisst es nach wie vor: es kommt nicht auf von Zahlen getriebene Faktoren wie Anzahl Posts o.ä. an, sondern nach wie vor auf den Content – und: ist dieser interessant für meine Zielgruppe…

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