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Steuern und Buchhaltung: Alle Termine und Fristen bis Ende 2020

Buchhaltung

Mit der Buchhaltungssoftware Billomat entspannt durch das Jahr 2020. (Foto: Billomat)

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Quittungen, Rechnungen, Kontoauszüge und Ablage: Die eigene Buchhaltung ruht nie. Stattdessen wachsen die Stapel und auch 2020 blicken Unternehmer und Freiberufler taggenauen Steuerpflichten entgegen. Wer hier alle Termine im Auge behält, kann Verspätungen vermeiden.

Das verbirgt sich hinter den verschiedenen Steuerarten

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Steuerpflichtige stehen vor einer breiten Palette an verschiedenen Steuerarten, Abgaben, Fristen und Meldepflichten. Neben den Unterschieden in der Beschaffenheit müssen Unternehmer zusätzlich zwischen den verschiedenen Steuerarten, der Umsatz-, der Einkommens-, der Körperschafts-, der Gewerbe- und der Lohnsteuer, wie auch der Sozialversicherung, differenzieren. So ist im Rahmen der Einkommenssteuererklärung das Einkommen anzugeben, das der Steuerpflichtige im Jahr erzielt hat. Ganz ähnlich wird bei der Körperschaftsteuer verfahren, dem Gegenstück der Einkommenssteuer. Diese richtet sich jedoch einzig und allein an Kapitalgesellschaften, während die Gewerbesteuer durch die Gemeinde, in der sich der Betriebssitz befindet, erhoben wird. Bei der Lohnsteuer müssen Unternehmer, die Mitarbeiter beschäftigen, sich bei dem Finanzamt anmelden und den Steuerbetrag vom Gehalt abführen. Die Sozialversicherungsbeiträge, die die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter bezahlen, umfassen die Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Bei der Umsatzsteuererklärung sind schlussendlich die Voranmeldungen und die Jahreserklärung einzureichen.

Abgabefristen für die Umsatzsteuervoranmeldung

Obwohl die Umsatzsteuer unter die Kategorie der Jahressteuern fällt, kann es sein, dass Unternehmer auch innerhalb des Jahres schon Vorauszahlungen leisten müssen. Ob und in welcher Häufigkeit diese Voranmeldungen zu erstellen sind, hängt von der Höhe des Umsatzsteuerbetrags im Vorjahr ab. Unternehmer und Selbstständige, deren Umsatzsteuerschuld hier weniger als 1.000 Euro betrug, sind unabhängig von ihrem Umsatz von jeglichen Vorauszahlungen befreit. Bei wem die Umsatzsteuerschuld zwischen 1.000 und 7.500 Euro lag, ist verpflichtet viermal im Jahr für jeweils drei Abrechnungsmonate eine Voranmeldung zu erstellen. Wer allerdings höher verschuldet ist, sollte die Voranmeldung monatlich beim Finanzamt abgeben.

Kalenderansicht

Keine Termine mehr verpassen: mit dem Steuerkalender von Billomat. (Foto: Adobe Stock/dvoevnore)

Keine Termine mehr verpassen: Der große Steuerkalender

In der Regel fallen die Termine für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen jeweils auf den 10. Kalendertag des Monats. Im Falle, dass dieser auf ein Wochenende oder einen Feiertag trifft, verschiebt sich der Stichtag auf den ersten folgenden Werktag. Wenn die Zahlungsfrist dann doch einmal vergessen wurde, gewährt die Abgabenordnung eine dreitägige Schonfrist. Das bedeutet, dass das Geld spätestens am letzten Tag der Frist auf dem Konto des Finanzamts liegen muss. Wer sich nicht daran hält, muss mit Säumniszuschlägen rechnen. Falls jedoch im Voraus schon klar ist, dass das Geld nicht pünktlich zur Zahlungsfrist überwiesen wird, können Steuerpflichtige mit ihrem zuständigen Finanzamt Kontakt aufnehmen. Bei nachvollziehbaren Gründen wird eine Fristverlängerung gewährt. Damit Verspätungen im Vornherein verhindert werden können, hat Billomat eine Übersicht aller wichtigen Termine erstellt.

Alle Deadlines für Q3 und Q4 2020

  • Abgabe der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung: 10. Juli, 10. August, 10. September, 12. Oktober, 10. November, 10. Dezember, 11. Januar (2021)
  • Abgabe der vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung: 10. Juli, 12. Oktober, 11. Januar (2021)
  • Abgabe der Jahresumsatzsteuererklärung: 31. Juli 2020
  • Abgabetermin der Vorauszahlung der Einkommenssteuer: 10. September, 10. Dezember
  • Abgabe der Gewerbesteuervorauszahlung: 17. August, 16. November
  • Übermittlung der Beitragsnachweise: 26. Juli, 24. August, 23. September, 25. Oktober, 23. November, 21. Dezember
  • Bezahlung der Sozialversicherungsbeträge: 29. Juli, 27. August, 28. September, 28. Oktober, 26. November, 28. Dezember

Die Mehrwertsteuersenkung vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020

Im Rahmen eines Konjunkturpakets, das den Konsum in Deutschland stärken soll, hat die Bundesregierung zum 1. Juli 2020 eine Mehrwertsteuersenkung beschlossen. Befristet auf einen Zeitraum von sechs Monaten sinkt sowohl der reguläre Steuersatz von 19 auf 16 Prozent als auch der ermäßigte von 7 auf 5 Prozent. Während Verbraucher sich also vielerorts über günstigere Preise freuen können, bedeuten dies für Selbstständige und Unternehmen einen erhöhten organisatorischen Aufwand. Wichtig ist dabei nämlich nicht nur, dass die ausgestellten Rechnungen die korrekten Steuersätze aufweisen, sondern auch die Eingangsrechnungen müssen stimmen. Denn ist hier der alte Mehrwertsteuersatz aufgeführt, kann keine Vorsteuer gezogen werden und es droht Stress mit dem Finanzamt.

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