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Auch 45 Wagniskapitalfirmen haben Anträge auf Staatshilfe gestellt

(Foto: Monkey Business Images/Shutterstock)

Zahlreiche Unternehmen haben Anträge auf Geld aus einem staatlichen Förderprogramm für Startups in der Coronakrise beantragt. Ein erster Antrag ist schon genehmigt.

„Das Programm stößt auf sehr reges Interesse“, sagte Jörg Goschin, Geschäftsführer von KfW Capital, der Zeitung Die Welt. Der öffentliche Dachfondsinvestor KfW Capital ist für das Programm zuständig, mit dem die Bundesregierung innovative und zukunftsträchtige Startups in der Krise stützen will. Finanz- und Wirtschaftsministerium hatten angekündigt, mit zwei Milliarden Euro die Wagniskapitalfinanzierung zu erweitern.

Das seit Mai laufende Programm richtet sich an Gründerfirmen, die bereits durch Wagniskapitalgeber finanziert werden. Für sie soll unter anderem KfW Capital in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen. Der Staat könne sich mit bis zu 70 Prozent an einer Investition beteiligen, es müsse aber auch eine private Beteiligung geben.

45 Wagniskapitalgeber haben Anträge eingereicht

Nach Informationen der Zeitung haben bislang 45 Wagniskapitalgeber Anträge eingereicht. „Der erste Antrag ist nach sorgfältiger Prüfung bereits genehmigt, acht weitere stehen kurz vor Beendigung der Prüfung“, sagte Goschin demnach. Welche Startups darunter seien, habe er nicht gesagt.

Vielen Startups macht die Coronakrise zu schaffen, da sie nur wenige Rücklagen haben. Neun von zehn jungen Firmen spürten die Pandemie bei ihren Geschäften, warnte der Bundesverband Deutsche Startups. dpa

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