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4D-Druck: Forscher stellen neues Verfahren vor

(Screenshot: Youtube/ETH/t3n.de)

Schweizer Forscher haben ein 4D-Druck-Verfahren entwickelt, mit dem bewegliche und veränderbare Objekte hergestellt werden können. Ein mögliches Einsatzgebiet ist die Raumfahrt.

4D-Druck: 3D-Druck plus Zeit für Entfaltung

wie die ETH Zürich mitteilt.

4D-Druck: Forscher drucken flaches 3D-Objekt, das in weitere Formen gebracht wird. (Bild: ETH Zürich/Tian Chen)

Die ETH-Wissenschaftler um Professorin Kristina Shea, Leiterin des Labors für Produktentwicklung und rechnerbasierte Methoden, haben eigenen Angaben zufolge erstmals tragfähige 4D-Druck-Objekte hergestellt. „Unsere flach hergestellten Strukturen verändern ihre Konfiguration nicht irgendwie, sondern genau wie von uns vorgesehen“, erklärt Tian Chen, Doktorand in Sheas Gruppe.

Hubelemente und Software für 4D-Druck

Die Forscher nutzen für ihr Konstruktionsprinzip so genannte Hubelemente, die einen von zwei möglichen Zuständen einnehmen können. Ein solches Element ist entweder eingezogen oder ausgefahren. Dadurch können die Forscher die dreidimensionalen Formen der Gesamtstruktur aus einer Reihe solcher Elemente vorhersagen. Mit Hilfe einer eigens entwickelten Simulationssoftware ist es den Forschern möglich, Formen und Kraft vorherzusagen, die für bestimmte Formänderungen aufgewendet werden müssen.

Die Forscher drucken die vierdimensionalen Objekte mit einem professionellen Multimaterial-3D-Drucker, der Objekte aus bis zu 40 verschiedenen Materialien drucken kann. Für den 4D-Druck werden ein starres und ein elastisches Polymer kombiniert. 4D-gedruckte Objekte können etwa zu Beginn in flachen, leicht transportierbaren Strukturen entstehen, die sich am Bestimmungsort entfalten. Die Forscher sehen Einsatzgebiete für ihr Verfahren in der Raumfahrt oder der Gebäudetechnik.

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Eine Reaktion
Xander

Coole Idee, aber irgendwie fehlt mir noch das Vorstellungsvermögen, wie genau dann später Anwendungen aussehen werden. Das Video ist verständlich, aber zukünftige Dinge sehen sicher anders aus. Wenn das ein Haus werden soll - würde das dann nur ein Grundgerüst werden und der Rest müsste noch gebaut werden.?. Sowas halt.

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