Kolumne

5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Apples 999-Dollar-Fehler

Tim Cook und Jonathan Ive auf der WWDC 2019. (Foto: t3n/Sébastien Bonset)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Heute morgen geht es unter anderem um ein sehr teures Stück Metall, den Greta-Effekt und die Frage, was Instagram-Follower eigentlich wert sind.

1. Apple-Keynote: Ein 1.000-Dollar-Standfuß überschattet alles

Da hat Apple zur Entwicklerkonferenz WWDC diesmal echt was aufgefahren: Ein seit Jahren erwarteter neuer Mac Pro mit irrer Ausstattung, iOS 13, eine neues 6K-Display, „Anmelden mit Apple“, Swift-UI und AR-Kit 3, macOS 10.15 Catalina, ein eigenes Betriebssystem für das iPad und mehr. Alle Highlights hat t3n.de-Redaktionsleiter Sébastien Bonset in einem Podcast von der WWDC in San Jose zusammengefasst. Hier gibt es das Protokoll der gesamten WWDC von uns zum Nachlesen.

Die Präsentation war diesmal so vollgepackt, dass manches, was nur beiläufig auf einer Folie als Punkt sieben von zehn erwähnt wurde, bei anderen WWDC-Keynotes fünf Minuten ausgefüllt hätte.

Und trotzdem – so muss man es wohl sagen – hat Apple es zumindest aus PR-Sicht verkackt. Denn wenn eines von dieser WWDC 2019 in Erinnerung bleiben wird, dann diese Zahl: 999 Dollar. Für einen Standfuß. Für einen Monitor. Kein anderes WWDC-Thema beherrschte nach und während der Präsentation so stark die (sozialen) Medien. Und selbst im Publikum der WWDC – die Dichte an Fanboys und -girls ist hier traditionell sehr hoch – gab es im Stream deutlich vernehmbare Unmutsbekundungen, als die 999 Dollar auf dem übergroßen Bildschirm in San Jose prangten. Und als wäre das nicht alles PR-Fail genug, beginnt Apple danach auch noch rechtlich gegen die Verbreitung der Buh-Rufe in dem Video vorzugehen – mit Berufung auf das Copyright.

Das alles lässt den iPhone-Konzern nicht gerade sympathisch wirken. Und trotzdem wissen wir: Den Verkaufszahlen wird das keinen Abbruch tun. Viele kaufen weiter Apple – und ich gehöre dazu. Denn – und jetzt folgt eine sehr subjektive Meinung – wer qualitativ hochwertige Hardware mit halbwegs ästhetisch wirkender Software und Betriebssystem nutzen will, dem bleibt eigentlich keine Alternative. Ich bleibe mit Apple daher in Hassliebe verbunden.

Damit habe ich wahrscheinlich Apple-Hater ebenso wie die Fans verprellt. Na ja, wie sagt man auf Twitter? „Don’t @ me.“ 😉

2. Was sind 2,6 Millionen Instagram-Follower wert? Keine 252 T-Shirts

Die Instagram-Influencerin Arii soll es nicht geschafft haben, schlappe 36 T-Shirts an ihre 2,6 Millionen Abonnenten zu verkaufen – so berichteten es zahlreiche Medien vergangene Woche. Ganz korrekt war das nicht, denn eigentlich ging es um 36 Shirts von jeweils sieben Produkten – insgesamt also 252.

Letztlich aber nicht so wichtig, denn die legitime Frage bleibt: Was sind Influencer-Follower eigentlich wert, wenn sie nicht ausreichen, eine überschaubare Menge von T-Shirts an den Mann und die Frau zu bringen? Inzwischen hat sich dazu Influencerin Arii selbst zu Wort gemeldet. Was sie zu sagen hat, berichtet unser Digitalreporter Jan Vollmer für uns.

3. Greta-Effekt auf Dienstreisen? So handeln deutsche Unternehmen

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg geht mit gutem Beispiel voran: Sie reist grundsätzlich per Bahn. Viele Unternehmen nehmen sie zum Vorbild, wenn es um Dienstreisen geht, berichtet unser Karriereredakteur Andreas Weck. Allerdings sind sich Wirtschaftsvertreter auch darin einig, was die Bahn tun könnte, um noch mehr Dienstreisen von der Luft auf die Schiene zu verlagern.

4. Firefox plant eine Premiumversion

Derzeit gibt es nur eine Software, die Googles Übermacht im Browsermarkt die Stirn bieten kann: Mozillas Firefox. Im t3n-Interview erzählt Mozilla-Chef Chris Beard, wie ein neues Firefox-Abo-Modell aussehen könnte und wie Mozilla sich unabhängiger von Google machen will. Zitat: „Die großen Tech-Unternehmen sagen jetzt, dass Privatsphäre ihre Nummer-Eins-Priorität ist. Das ist für uns nicht ganz ohne Ironie – wir reden da schon seit einem Jahrzehnt drüber.“

5. Der Praxistipp zum Wochenstart:  12 praktische Erweiterungen für Firefox

Apropos Firefox: zuletzt wie immer der Praxistipp zum Start in die Woche – diesmal für den Open-Source-Browser von Mozilla. Unser Redakteur für Webdesign und Webentwicklung, Vladimir Simovic, stellt euch zwölf praktische Erweiterungen vor.

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2 Kommentare
Peter
Peter

Und das nennt ihr zeitung, nichts hab ich erfahren au dem artikel auser das diese person die ihn geschrieben hat apple hasst. Das ist kein artikel wert. Solche zeitungem woe sie sollte man verbietten keine gakten nur Spekulationen und theorien. Lieber storis erfinden arl rechechien .

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Uwe Schmitt
Uwe Schmitt

‚Denn – und jetzt folgt eine sehr subjektive Meinung – wer qualitativ hochwertige Hardware mit halbwegs ästhetisch wirkender Software und Betriebssystem nutzen will, dem bleibt eigentlich keine Alternative. Ich bleibe mit Apple daher in Hassliebe verbunden‘
So einen Mist darf man bei t3n schreiben? Der Autor hat wohl noch nie über seinen Displayrand drübergeschaut. Arm, echt arm.

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