Kolumne

5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Jeff Bezos und der optimale Wert für Freizeit

(Foto: dpa)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um die Zukunftsplanung von Amazon-Chef Jeff Bezos und der Frage, wie viel Freizeit eigentlich optimal ist.

Wir leben in disruptiven Zeiten, heißt es oft. Was gemeint ist: Vieles ändert sich – und zwar nicht schrittweise, sondern sehr plötzlich. Kein Unternehmen verkörpert diese Disruption derzeit deutlicher als Amazon. Der Onlinehändler wirft einfach alles um und scheint dabei nicht müde zu werden.

Dabei ist Jeff Bezos’ Unternehmen schon 25 Jahre alt. Und seine Zukunft scheint noch spannender als die Vergangenheit.

1. 25 Jahre Amazon: So plant Jeff Bezos für die Zukunft

Na, wer von euch war vor 25 Jahren schon auf der Welt? Ich war elf Jahre alt, freute mich, wenn ich am Amiga 1200 meines Vaters daddeln durfte und war fasziniert von diesem World Wide Web, über das damals viele redeten, aber das die wenigsten bis dahin selbst erlebt hatten. Erst ein Jahr später, als Düsseldorfs erstes Internetcafe „G@rden“ eröffnete, machte ich mit dem Netscape Navigator meine ersten, sehr zähflüssigen Schritte ins Netz. Und ja, die Schreibweise mit dem @ galt damals als arschcool.

Ein Jahr davor, 1994, kam schon jemand auf die Idee, Bücher über das Internet zu verkaufen. Dieser jemand heißt Jeff Bezos, und sein Unternehmen Amazon. Unser E-Commerce-Redakteur Jochen Fuchs nimmt das zum Anlass, in die Zukunft von Amazon zu blicken. Er glaubt, diese Zukunft ist stationär – aber anders, als viele denken.

In seiner Chronik zeichnet Jochen außerdem die 20 wichtigsten Schritte von Amazon nach. Wusstest ihr, dass das Unternehmen zuerst anders hieß? Wie und warum der Name geändert wurde, lest ihr hier: Amazon-Chronik – Die 20 wichtigsten Schritte von Jeff Bezos.

2. Das war’s dann, Paketdienste: Amazon liefert rund 50 Prozent der Pakete selbst aus

Was mit dem Verkauf von Büchern begann, entwickelte sich zu einer digitalen Revolution des Einzelhandels insgesamt, dem größten Cloud-Anbieter der Welt und zunehmend auch zu einer Bedrohung für Logistik-Konzerne. Denn in den USA liefert Amazon inzwischen seine Pakete zur Hälfte selbst aus. Daher ist sich Jochen Fuchs sicher: Die Paketbranche ist angezählt.

3. Dank Störung sichtbar: So vertaggt Facebook deine Bilder

Wie selbstverständlich funktionierende Internet-Dienste geworden sind, fällt uns nur noch dann auf, wenn sie nicht funktionieren. Vergangenen Donnerstagabend war es wieder so weit: Ich stand am Flughafen Zürich und konnte plötzlich kein einziges Foto mehr per Whatsapp verschicken. Der Grund: ein Großausfall bei Facebook, der neben dem sozialen Netzwerk auch die Facebook-Dienste Instagram und Whatsapp betraf.

Für uns bei t3n ist das eigentlich ein Glücksfall, dann Zehntausende beginnen dann zu googeln, um zu erfahren, ob Whatsapp und die anderen Dienste wirklich nicht funktionieren – und erfahren dann bei uns: Ja, funktionieren wirklich nicht.

Allerdings hatte die Störung vergangene Woche noch einen anderen, positiven Nebeneffekt: Wir wissen jetzt, wie Facebook durch seine künstliche Intelligenz unsere Bilder sieht. Das klingt dann zum Beispiel so: „Bild enthält: Mann lächelt, Hund, drinnen.“ Warum, erklärt euch News-Redakteur Brian Rotter.

4. Google schafft Noindex ab – so hältst du Seiten trotzdem aus der Suche raus

Ab 1. September gelten neue Regeln für den Suchmaschinen-Einweiser. Google unterstützt dann einige Anweisungen in der Robots.txt nicht mehr. Sie werden angeblich zu selten verwendet. Alle Details hat unser Online-Marketing-Redakteur Anton Weste.

5. Der Praxistipp zum Wochenstart: Der optimale Wert für Freizeit

Zuletzt wie immer der Praxistipp zum Start in die Woche – und dabei geht es diesmal um Freizeit. Zu viel Stress schadet, doch wer zu viel Freizeit hat, ist mit seinem Leben auch nicht zufrieden. Eine Studie zeigt, dass man den optimalen Wert für freie Zeit beziffern kann. Wie hoch er liegt, verrät euch Tobias Weidemann.

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