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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Die vielen Merkwürdigkeiten des Elon Musk

Schlimme Twitter-Ausfälle: Ist Elon Musk der Trump des Silicon Valleys? (Foto: dpa)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um Elon Musk, Boom bei E-Bikes, zwei Jahre digitale Transformation in zwei Monaten, ein Angriff auf Zoom von Google und Tipps zum einrichten von Jitsi.

1. Die Seltsamheiten des Elon Musk

Es gibt Menschen, die die Welt aus den Angeln heben. Die Dinge schaffen, von denen fast alle sagen, dass sie unmöglich sind. Und sowieso ist wahr: Nur wer verrückt genug ist, zu glauben, dass er die Welt verändern kann, verändert sie auch. Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass jeder Verrückte die Welt verändert – die allermeisten sind einfach nur verrückt.

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Elon Musk aber – sagen zumindest mache – ist beides. Verrückt und Weltveränderer. Die Elektroauto-Revolution? Die Besiedlung des Mars? Endlos saubere Energie? Computer mit Gedanken steuern und eine Superintelligenz? An all dem arbeitet Musk. Und es würde einem leichter fallen, das alles als reine Verrücktheiten abzutun, wenn Musk einen Teil seiner Versprechen nicht schon eingelöst hätte.

Vielleicht aber gehört das zu den tieferen Gerechtigkeiten des Lebens: Dass Menschen, die die intellektuellen Fähigkeiten besitzen, eine Elektro-Auto-Revolution zu entfachen, in anderen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens gewisse Defizite aufzuweisen scheinen. Musk jedenfalls fällt immer wieder durch Merkwürdigkeiten auf – zuletzt, indem er Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als „faschistisch“ bezeichnete. Aus meiner Sicht eine gefährliche Verharmlosung des Faschismus.

Es ist aber nicht die erste Merkwürdigkeit, mit der der Chef von Tesla und SpaceX auffällt – wir haben die Historie der Merkwürdigkeiten nachgezeichnet.

2. Crowdfunding-Hit: Dieses E-Bike sammelt mehr als 4 Millionen Euro ein

E-Bikes boomen – sogar in der Coronakrise, wie der Analyst Horace Dediu kürzlich auf Twitter bemerkte. Wie groß das Interesse an leichten E-Bikes ist, zeigt auch die Crowdfunding-Kampagne von „the Babymaker“. Mehr als 4,3 Millionen Euro konnte das Projekt bereits auf Indiegogo einsammeln.

3. Microsoft: „Wir haben in 2 Monaten 2 Jahre digitaler Transformation erlebt“

Im Verlauf der Coronakrise zeigt sich, dass sie insbesondere in der Tech-Welt nicht nur Verlierer kennt. Microsoft hat ein glänzendes Quartal hinter sich gebracht und beispielsweise die Anzahl der Teams-Nutzer verdoppelt. Facebook konnte seine Nutzerzahlen deutlich verbessern, auch wenn die Werbeumsätze sanken.

Tiktok erreichte zuletzt zwei Milliarden Downloads. Das schafften zuvor nur die Facebook-Apps Facebook, Whatsapp, Instagram und der Messenger. Auch E-Commerce-Dino Ebay profitiert. Und selbst Tesla konnte das dritte Quartal in Folge mit einem Überschuss abschließen – das gelang seit Unternehmensgründung im Jahr 2003 noch nie. Das allerdings eher trotz der Coronakrise, nicht wegen ihr.

Folgende Prognose ist daher wohl nicht allzu mutig: In der Wirtschaftswelt nach Corona wird die Tech-Branche eher eine noch größere Rolle spielen als zuvor.

4. Angriff auf Zoom: Google Meet wird kostenlos

Googles Videokonferenzlösung Meet kann seit Mai kostenlos genutzt werden. Zwar sind Gratis-Meetings auf eine Länge von 60 Minuten begrenzt, das Limit wird Google aber erst ab Oktober 2020 durchsetzen. Wir sagen euch, was Googles Video-Lösung kann.

5. Praxistipps zum Wochenstart: Videokonferenz-Software im Vergleich

Beim Praxistipp zum Wochenstart geht es mal wieder um das Thema Homeoffice. Wir haben uns angesehen, was zehn Lösungen für Videokonferenzen gratis können und wann sich Upgrades lohnen. Insbesondere Jitsi hat sich in diesem Bereich inzwischen zu etwas ähnlichem entwickelt, wie es Signal in der Messenger-Welt ist. Wer IT-affin ist und auf Datenschutz achtet, entscheidet sich häufig für die die Open-Source-Lösung. Unser Software-Redakteur Julius erklärt euch alles, was ihr zum schnellen Einstieg mit Jitsi wissen müsst.

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2 Kommentare
Thomas
Thomas

In Deutschland wird bei jedem Husten eines Konservativen oder Rechtspopulisten der Faschismus-Vergleich von einer Einheitsfront Konzernmedien bemüht, ganz zu schweigen von den Medien des politisch anderweitig verorteten Lagers. Da wird die demokratische Wahl eines FDP-Ministerpräsidenten mit der Machtergreifung der NSDAP verglichen, jeder Höcke-Auftritt danke seines Kasperle-Theaters mit Sportpalastreden oder Hitler verglichen, ich könnte endlos weiter aufzählen.

Aber wenn Elon Musk die weltweite Außerkraftsetzung von Grundrechten (in vielen Fällen aufgrund streitbarer Datenbasis, mit im Eilverfahren durchgewunkenen Gesetzesänderungen und ohne ausreichende Parameter für eine Beendigung der Notstandsgesetzgebung) als faschistisch bezeichnet … dann ist das eine gefährliche Verharmlosung. Ist klar.

Ich persönlich finde Leute gefährlich, die Meinungsäußerungen – wie abwegig auch immer – gefährlich finden.

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Bernd Philip
Bernd Philip

Danke für diesen spannenden Artikel :)

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