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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Holt die Stechuhr raus, es geht in die 60er!

(Foto: Shutterstock-ShutterPNPhotography)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Heute geht es unter anderem um sehr viel Geld für Berlin und ein bisschen Retro-Feeling für die Arbeitswelt.

Guten Morgen aus dem t3n-Headquarter!

1. Die Rückkehr der Stechuhr?

Na, wie viel hast du vergangene Woche gearbeitet? Eine Frage, die am Fließband einfach zu beantworten ist – als Kreativer oder Wissensarbeiter weniger. Das Gespräch in der Kneipe, bei dem dir eine Idee für eine Kampagne eingefallen ist, der arbeitsbezogene Podcast, den du beim Joggen gehört hast, oder diese geniale Einfall unter der Dusche, wie du noch mal deutlich Code sparen kannst: alles keine Arbeit?

Und die Zeit, die du kürzlich quatschend mit Kollegen an der Siebträger-Maschine verbracht hast, fachsimpelnd darüber, welche „Game of Thrones“-Charakter als nächstes stirbt – war das Arbeit?

Wenn du angestellt bist oder selbst Mitarbeiter beschäftigst, wirst du dich künftig mit dieser Frage beschäftigen müssen – so sieht es zumindest der EuGH in seinem jüngsten Urteil: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten systematisch erfassen – kommt die Stechuhr für alle?

Unser Experte in Redaktion für „Input minimum, Output maximum“ – Mr. Andreas „Die besten Mitarbeiter kommen spät und gehen früh“ Weck – ist jedenfalls entsetzt: Arbeitszeiterfassung: Per Stechuhr in die 60er! Ebenso übrigens wie Florian Nöll, Chef des Bundesverbands Deutsche Startups: Fußfesseln für Mitarbeiter.

2. Die 4 Probleme von Uber

Uber ist mit 45 US-Dollar je Aktie an die Börse gegangen, dann abgestürzt, inzwischen wieder etwas erholt. Das Potenzial von Uber als „Betriebssystem der Mobilität“ ist natürlich groß. Vielleicht wird Uber tatsächlich die Plattform für urbane Mobilität. Aber bis dahin wäre es noch ein weiter Weg. Aus meiner Sicht steht Uber vor vier grundlegenden Herausforderungen:

  1. Uber ist auch eine Wette auf schnelles autonomes Fahren – das ist unwahrscheinlicher geworden.
  2. Sind Uber-Fahrer Angestellte?
  3. Der Netzwerkeffekt ist für eine Fahrdienst-App schwächer als in anderen digitalen Geschäftsmodellen.
  4. Lässt sich mit dem Uber-Modell überhaupt Gewinn machen?

Was ich damit meine, habe ich hier ausgeführt: Die 4 großen Probleme von Uber

3. Wenn dir als Startup die Nische plötzlich wegbricht

In der Nische erfolgreich – so lautet das Konzept vieler Startups. Es kann ja nicht jeder das nächste Facebook gründen. Blöd allerdings, wenn diese Nische dann per Gesetz abgeschafft wird. Ein neuer Gesetzentwurf löst Panik bei Kreditkarten-Fintechs aus, berichtet Startup-Reporter Daniel Hüfner. Denn das Bundesfinanzministerium schlägt eine Änderung der Definition sogenannter Sachbezüge vor. Jetzt bangen Anbieter von steuerfreien Prepaid-Kreditkarten um ihr boomendes Geschäft.

4. „Nur“ 433 Millionen für Getyourguide

Als die Kollegen von deutsche-startups.de kürzlich berichteten, dass der japanische Fonds von Softbank 500 Millionen Euro in das Berliner Tourismus-Startup Getyourguide investiere, bezeichnete ein Firmensprecher das als „nicht akkurat“.

Der Sprecher hatte – naja, sagen wir mal – irgendwie recht. Denn es sind „nur“ 433 Millionen Euro. Die sind jetzt offiziell und damit gibt es nun auch ganz offiziell das nächste Berliner Einhorn.

Für weniger Schlagzeilen sorgte ein anderes Investment in die Berliner Szene: Goldman Sachs hat in das Berliner Geheimtipp-Fintech Elinvar investiert. Das Geschäftsmodell mag weniger sexy klingen als beispielsweise das von N26, ist aber sicher lukrativ: Elinvar digitalisiert Traditionsbanken.

5. Der Praxistipp zum Wochenstart: Neues CSS-Tool erleichtert in Firefox 68 die Fehlersuche

Diesmal habe ich einen Praxistipp für alle Webdesigner: Ab Firefox 68 wird es im Inspektor ein neues, sehr interessantes Tool für CSS-Entwickler geben. Mit seiner Hilfe kannst du auf einen Blick erkennen, warum die CSS-Eigenschaft nicht wirkt. Mehr erklärt euch Vladimir Simovic, unser neuer Redakteur für Webdesign und Webentwicklung!

Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Vladimir Simović

„Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!“

Vielen Dank! :-)

Antworten

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