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5 mobile Apps, die die Personalisierung gemeistert haben

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Mobiler Personalisierungs-Profi #4: Airbnb

Android | iOS

(Foto: Airbnb)

Als Airbnb im August 2016 ein neues Update für seine App veröffentlichte, wurde es mit so angekündigt: „Die neulich aktualisierte mobile App von Airbnb beruht auf Personalisierung.“ Und wie.

Die App trackt die Reisen des Nutzers, seine Reisevorlieben und -pläne und nutzt diese Informationen, um die bestmögliche personalisierte Erfahrung anbieten zu können. Im Grunde versucht sie, diesen Vorlieben mit Unterkünften zu begegnen, bei denen sie davon ausgeht, dass sie am besten zum Nutzer passen. Aber es geht nicht nur darum, passende Unterkünfte zu finden. Airbnb bietet auch personalisierte Tipps für Restaurants, Klubs, Sehenswürdigkeiten, Touristenattraktionen und vieles mehr an. Wenn du ein Sportfan bist, könnte Airbnb ein Sportmuseum empfehlen statt eines Tickets für ein Konzert.

Diese Art von Personalisierung – besonders wenn es ums Reisen geht – ist aus zwei Gründen sehr wichtig:

  1. Es gibt einen ganzen Ozean von Orten, die man zur Auswahl hat.
  2. Jeder hat einen anderen Geschmack, wenn es um Reiseziele, Art der Unterkunft, Essen und Trinken geht.

Da ist es leicht, etwas falsch zu machen. Eine misslungene Reise bleibt fürs ganze Leben in Erinnerung und wenn dafür Airbnb verwendet wurde, merkt man sich auch das. Es ist für Airbnb deshalb existenziell wichtig, den Job gut zu machen. Diese Art der Personalisierung bringt den Nutzer dazu, perfekte und/oder interessante Spitzenresultate schneller zu finden. Das führt zu einem besseren Nutzererlebnis und einer höheren Nutzerzufriedenheit, die Airbnb in der Branche der Wohnungsvermittlungen ganz sicher oben stehen lässt.

Mobiler Personalisierungs-Profi #5: Mallzee

Android | iOS

(Screenshot: Mallzee)

Für die, die noch nicht davon gehört haben: Mallzee ist eine Shopping-App in Europa (die auch in den USA verfügbar ist), die fürs Einkaufen die Benutzeroberfläche von Tinder nutzt. Mallzee hat es in die Liste geschafft, weil es eine innovative und qualitative Herangehensweise hat, wenn es um die Personalisierung der mobilen App geht. Statt nach links oder rechts für einen potenziellen Partner zu wischen, benutzen die Nutzer von Mallzee die gleiche beliebte Geste für verschiedene Kleidungsstücke. Die App sammelt Unmengen von Daten über die Nutzervorlieben (Lieblingsmarke, Farben, Stil) und schickt dann individuelle Vorschläge, von denen sie glaubt, dass sie den Nutzern gefallen könnten. Sie berücksichtigt auch den Preis und benachrichtigt den Nutzer, sobald gewisse Artikel rabattiert werden oder der Preis fällt.

Das Endergebnis ist verblüffend – Nutzer erhalten schnelle, extrem genaue und vollkommen personalisierte Angebote für Kleidung, die sie gerne tragen. Obendrein passen diese Artikel auch noch ins Budget oder den Preisrahmen, den sie sich leisten können.

Mach es zu deiner Priorität

Mobile-App-Profis wissen um die Wichtigkeit eines personalisierten mobilen Erlebnisses. Sie haben erkannt, dass es die beste Lösung ist, um in einem überfüllten App-Store bemerkt zu werden und um Nutzer halten zu können. Viele überarbeiten ihre Apps, um Schritt zu halten.

Die großen Unternehmen wie Nike, Starbucks oder Airbnb haben diesen neuen Industrie-„Standard“ bereits angezapft. „Neuere“ Teilnehmer wie Mallzee setzen von Beginn auf diese Strategie, was zu Erfolgsgeschichten führt, auf die selbst die größten App-Programmierer neidisch werden.

Intelligente mobile Personalisierung, bei der die App anstelle des Nutzers die meiste Arbeit macht, ist der nächste Schritt in der Entwicklung der mobilen App. Sie wird ein unverzichtbarer Teil jeder mobilen App, aber sie erfordert auch jede Menge Recherche, umsichtige Planung, intelligente qualitative Analyse und viele Optimierungen. Trotzdem sollten Entwickler diesen Trend nicht verpassen, denn die Ergebnisse sind einfach viel zu gut.

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Ein Kommentar
Mathias Krohn
Mathias Krohn

Hm. Warum erwähnt ihr nicht, dass drippler nicht in Deutschland zur Verfügung steht?

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