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5 Einsteiger-Tipps für erfolgreiches Werben auf Google und Amazon

(Foto: Shutterstock)

Google Shopping und Amazon werden als Werbeplattform für E-Commerce-Marketer immer wichtiger. Werben in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings ist höch effektiv – wenn ihr ein paar Regeln beachtet.  Mit diesen 5 Tricks klappt es.

In Deutschland haben Kunden der Performance-Marketing-Agentur Intelliad allein im ersten Halbjahr 2017 42 Prozent mehr in Anzeigen bei Google Shopping investiert als im Vorjahreszeitraum. Eine Analyse der amerikanischen Performance-Marketing-Agentur Merkle zeigt eine ähnliche Tendenz für den US-Markt: Im zweiten Quartal 2017 wurden in den USA 31 Prozent mehr für Product-Listings-Ads (PLAs) bei Google Shopping ausgegeben. Auch die Budgets für Werbung auf Amazon wachsen.

Werben in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings ist eine der effektivsten Möglichkeiten überhaupt zu werben. Denn wenn der Kunde ein Produkt in die Suche eingibt, deutet das daraufhin, dass der Kunde in seiner Recherche bereits weit fortgeschritten ist und kurz vor der Kaufentscheidung steht – der optimale Zeitpunkt also, um ihm den eigenen Online-Shop oder die eigene Produktpalette näherzubringen.

Doch ticken Amazon und Google unterschiedlich – und diese Unterschiede solltet ihr kennen:

1. Reichweite und Anzeigenpreis auf Amazon und Google vergleichen

Für Google spricht die Zahl der potenziellen Kunden, die Google erreicht, für Amazon der Anzeigenpreis. Die Reichweite von Google Shopping ist im Augenblick meist größer, der CPC bei Amazon – auch wegen des noch geringeren Wettbewerbs um Keywords – jedoch häufig niedriger, sagen die Experten der Performance-Marketing-Plattform Intelliad. Für eure Anzeigen solltet ihr daher die Klickraten, die Klickkosten und die Kosten-Umsatz-Relation auf Google und Amazon im Auge behalten.

2. Amazon und Google synchronisieren

Eine gute Kosten-Umsatz-Relation erhalten vor allem die E-Commerce-Marketer, die beide Kanäle synchronisiert aussteuern und so den für ihre Produkte effizientesten Kanal identifizieren beziehungsweise den besten Kanal-Mix einsetzen. Aktuell geschieht diese Aussteuerung meist losgelöst voneinander. Mithilfe von intelligenten Tools können beide Produktsuchmaschinen einfach miteinander verglichen werden. Die Kür ist dann die Automatisierung, beispielsweise die dynamische Preisanpassung oder das automatisierte Verlagern von Produkten in den effizientesten Kanal.

3. Advertiser-Audiences von Amazon und Similar-Audiences bei Google einsetzen

Mit Advertiser-Audiences von Amazon können Werbetreibende anonym eine Liste ihrer Kunden mit Amazon-Kunden abgleichen und auf diese Art neue Zielgruppensegmente für ihre Amazon-Werbekampagnen erstellen. Erste Studien zeigen, dass Werbetreibende, die neue Zielgruppensegmente mit dem Tool erstellt haben, eine um das doppelte bis achtfach höhere Rendite bezogen auf ihre Anzeigenkosten erzielen als durchschnittliche Kampagnen. Bei Goolge heißt die Funktion Similar-Audiences. Seit Mai 2017 ist sie für die Google Suche und für Google Shopping anwendbar.

4. Event-Tracking in Google Analytics nutzen

Um den Erfolg von Werbemaßnahmen zu beurteilen, ist es nützlich zu wissen, wie oft ein bestimmter Button oder ein Bild auf der Seite angeklickt wird oder wie die Scrolltiefe ist beziehungsweise wann der Nutzer abspringt und die Seite wieder verlässt – ohne zu kaufen. Abhilfe schafft eines der zahlreichen fertigen Scripts, die über den Google-Tag-Manager eingebunden werden können, verrät Björn Portillo, Managing-Partner bei der Agentur Hmmh. So lässt sich beispielsweise die Scrolltiefe in 10- oder 25-Prozent-Schritten erfassen. Um Infos zu den Buttons und Call-to-Actions zu erhalten, müsst ihr einen Trigger (das „WENN“) und ein Tag (das „DANN“) einrichten. Ein Beispiel: Wenn der Button mit der Aufschrift „Bestellen“ geklickt wird, dann wird durch ein entsprechendes Tag ein Event an Google Analytics gesendet. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, den Weg des Kunden durch eure Seiten, getriggert durch Werbeanzeigen, besser zu verstehen und die Anzeigen entsprechend zu optimieren. Das gilt für Amazon und Google gleichermaßen.

5. Product-Feeds automatisieren

Wo Automatisierung möglich ist, solltet ihr sie nutzen. Das gilt vor allem für die Product-Feeds. Webshops mit hoher Produktfluktuation kennen die Herausforderung: Werden neue Produkte in das Sortiment aufgenommen, müsst ihr diese zuerst im Google-Merchant-Center erfassen, um sie später in Produktkampagnen via Google Shopping auszuspielen. Bisher mussten Shopbetreiber neue Produkte mit hohem Aufwand manuell ihren jeweiligen Kategorien zuordnen. Ein Tool wie das Produkt-Splitting von Intelliad kann helfen, die Waren automatisiert in spezifische Produktgruppen einsortieren. Die speziell programmierte Regellogik spart somit Zeit und Aufwand.

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