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50 Kilometer extra: Toyota testet optimiertes Solardach für E-Autos

(Foto: Toyota)

Zusammen mit Sharp und der japanischen nationalen Forschungsorganisation Nedo testet Toyota eine neue und verbesserte Version von Solarzellen für Elektroautos.

Bis jetzt ist das Thema Solarzellen in der Automobilbranche noch ein sehr kleines – das will Toyota nun ändern. Toyota hat zusammen mit seinen Partnern Sharp und Nedo Solarzellen für den exklusiv in Japan erhältlichen Prius PHV entwickelt. Diese Prototypzellen können zwölf Prozent mehr Sonnenenergie umwandeln als es kommerzielle Versionen tun. Darüber hinaus kann der Akku auch aufgeladen werden, während sich das Auto bewegt, und so dazu beitragen, dass eine höhere Reichweite erzielt wird.

Das neue System bietet eine zusätzliche Reichweite von bis zu 44,5 Kilometern pro Tag. Wenn das Fahrzeug in der Sonne geparkt wird und so aufgeladen werden kann, kann die Reichweite auf bis zu 56,3 Kilometer steigen. Versorgt wird dabei nicht nur das Antriebssystem, sondern auch die Bordbatterie, die unter anderem die Klimaanlage und das Navigationssystem betreibt.

Erste Testfahrten Ende Juli geplant

Dank einer neu gestalteten Folie, auf der sich die Solarzellen befinden und die nur 0,03 Millimeter dick ist, können die Solarzellen ohne Probleme auf Karosserieteilen, wie zum Beispiel die Motorhaube, befestigt werden.

Ende Juli sollen erste Testfahrten in verschiedenen Regionen Japans stattfinden, um zu testen, wie sich das neu integrierte System bei unterschiedlichen Wetter- und Fahrbedingungen schlägt. An sich handelt es sich hauptsächlich um ein Forschungsprojekt, dessen Ziel darin besteht, die Erkenntnisse der Forschung zu nutzen, um den kommerziellen Einsatz effizienterer Technologien für die Erzeugung von Solarenergie bei Fahrzeugen zu erleichtern.

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2 Kommentare
Tobias Mayr

Sehr spannend – die Zahlen klingen sehr vielversprechend wie ich finde

Verstehe sowieso nicht warum Sonnenenergie nicht noch viel präsenter ist.

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Sepp
Sepp

Hier ist noch sehr viel Luft nach oben. Genauso wie bei den Akkus. Aber in D steckt man ja nur Milliarden Forschungsgelder in die Erforschung „besserer“ Verbrennermotore.

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