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Entwicklung & Design

512 GB kostenlos für Backup in der Cloud

(Foto: czarcats / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Satte 512 GB kostenlosen Speicherplatz bietet der neue Dienst Backify für ein Backup in der Cloud an. Das klingt eigentlich zu gut, um wahr zu sein, denn wie will dieser Dienst das jemals refinanzieren? Premium-Features lautet da wie so oft die Antwort: Manche Funktionen gibt es nur gegen Bares. Aber auch hier sind die Kosten überschaubar.

Backify ist übrigens nicht mit Backupify zu verwechseln. Ja, der Bereich der Online-Backup-Dienste boomt derzeit, wie es scheint. Ein Klassiker geradezu ist Dropbox, der mit seinen kostenlosen 2 GB Speicherplatz gegen solche Speicherriesen wie Backify geradezu winzig wirkt. Allerdings hat die Sache natürlich einen Haken: Mit Dropbox bekommt man kostenlose Features, die man bei Backify erst dazukaufen muss. So gibt es beispielsweise die nützliche Sync-Funktion zwischen Computern bei Backify erst im großen Tarif für 5 US-Dollar/Monat. Man muss sich also genau anschauen, wozu man den Dienst braucht.

Auch eine denkbare Backup-Strategie... (Foto: czarcats / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Und dass man sich fragt, inwiefern man seine Daten im Netz speichern möchte, ist ebenso klar. „Komplettes Cloud-Backup? Bin nicht mal ich ein Freund von“, schreibt Carsten Knobloch als Fazit zu einem Gast-Posting auf seinem Blog stadt-bremerhaven.de. „Einfach mal ein paar Euro anlegen und in ein NAS oder in eine portable Festplatte mit RAID-Funktion nutzen, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen…“, schreibt er weiter. In den Kommentaren heißt es hingegen: „Also sollte mal Deine Wohnung mitsamt NAS in Flammen aufgehen (was hoffentlich nie eintritt), dann, so prophezeie ich mal einfach so, wirst Du Dich sehr über jede private Datei freuen, die auf einem sicheren Datenspeicher an einem anderen Ort liegt.“

Dass ein Dienst auf Dauer 512 GB Speicherplatz kostenlos anbieten kann, dürfte zudem mancher skeptisch sehen. Lifehacker beispielsweise verweist in seinem Bericht darauf, dass Backify noch ein sehr junger Dienst zu sein scheint. Man solle entsprechend vorsichtig damit umgehen.

Übrigens ist Backify längst nicht der einzige Dienst, der mit 512 kostenlosen GB wirbt: Auch BeeCloud tut dies. Der ist wiederum ein Reseller von Lifedrive.

Also wie eingangs erwähnt: Es ist viel Bewegung im Markt.

Kommt für euch so ein Cloud-Backup in Frage? Und wie haltet ihr es überhaupt mit dem Thema Backup?

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16 Reaktionen
Bardiir

FYI: Backify hat gerade den Preis angehoben von Free auf $1.5/month

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Bardiir

Ich hab mich mal angemeldet und das ganze auf meinem Homeserver installiert.
Im Moment synct der in die Cloud, ca. 500GB unterteilt in 8MB parts eines virtuellen, verschlüsselten Discimages das meine Foto-Bibliothek bzw. einen Teil davon enthält.

Mal gespannt wie lange das dauert und wie stabil es funktioniert. Bisher machts keinen so schnellen Eindruck. Scheinbar ist die Software mit den gut 60000 Einzelteilen des Diskimages etwas überfordert...

Nach 2 Stunden meldet die Weboberfläche 152MB belegt und 1568 Dateien - Not so much - auch für "nur" 1Mbit Upstream is das schon recht wenig.

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Bardiir

Backify ist auch nur reseller von livedrive... wenn man sich auf der Backify Seite angemeldet hat bekommt man den livedrive client und wenn man sich bei backify anmeldet wird man auf livedrive.com weitergeleitet...

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Buddyftw

@Johannes Wenn du das Prinzip anwendest, dass Wuala benutzt, ist alles sicher. Du verschlüsselst die Daten bei dir und lädst sie erst dann in die Cloud. Dort kann dann niemand etwas mit ihnen anfangen. Ohne für den Dienst Werbung machen (hab ihn auch erst heute durch den Thread hier kennengelernt) bekommt man dort tatsächlich etwas geschenkt, denn das kostenlose Angebot sollte für Otto Normalbürger ausreichend groß sein, um alle sensiblen Daten zu speichern. Mehr als 2 GB dürften da bei einer Privatperson wohl kaum anfallen.

Was ich bei dem Dienst und bei vielen anderen auch blöd finde: Es wird nach Speicherplatz abgerechnet und der kostet praktisch nix. Bei Amazon S3 1 TB $0,14 pro Monat...

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Marc

wollte das ganze nach dem beitrag bei bremerhaven vor ein paar tagen mal testen aber nach der registriereung bekomme ich nur einen server error wenn ich den account mit dem link in der email aktivieren will,. kann das jemand bestätigen?

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Raphael

@Menlo Cloudbackup und low bandwidth ist vor allem für kleine Homeservers praktisch. Die laufen ständig und können genüsslich die Daten hochschaufeln. Da spielt es auch nicht wirklich eine Rolle, ob es jetzt 10 Tage oder 50 Tage dauert.

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Matthias

Man kaufe sich zwei Backup-Platten, die gespiegelt werden und eine davon deponiert man bei einem (sehr) guten Freund. Einmal im Monat Plattentausch nach sync der Backup-Platten ...

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Menlo

So gerne ich die 512GB Cloudspeicher auch nutze(n würde), leider macht allein die Website von Backify keinen soliden und vertrauenswürdigen Eindruck. Vielleicht steckt hier dem ganzen einfach eine Organisation die die Nutzer ausspionieren möchte? Speicher ist billig zudem können sie ruhig mit 512 GB kostenlosem Speicher werben, denn niemand wird wohl so "doof" sein mehr als 500GB mit seinem doch eher schwachen (A)DSL Upstream hochzuladen. Selbst mit 1 Mbit/s Upstream dauert es ca. 50 Tage... :-)

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Johannes

Jepp, das kann ich auch nur bestätigen. In Berlin eine 3,2k Leitung = fail! :(

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tino

falls es endlich mal in allen gebieten ordentliche anbindungen ans internet gibt, wäre dies eine gute variante.. wozu gibt es verschlüsselung etc. aber mit dem bei mir hier maximal verfügbaren 1000er DSL ist das sinnlos.

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Ole

Unter Windows XP hatte ich Gigabank am Laufen. Super Preis/Leistungsverhältnis und das Programm funktionierte so einfach, wie man sich es wünscht. Beliebige vorhandene Verzeichnisse konnten überwacht werden. Optional wurden die Dateien vor der Übertragung verschlüsselt. Also eigentlich Alles Paletti.

Dann stieg ich auch Windows 7 64Bit um. Das Programm war nicht zum Laufen zu bekommen. Der telefonische Support war unmotiviert zu helfen und einen Hinweis auf diese Unverträglichkeit habe ich nach langem Suchen nur ganz Klein auf der mickrigen Hilfe-Seite entdeckt (wobei da die Rede noch von Vista 64 war, Win 7 ist dort nicht angekommen).

Online konnte ich zwar noch die Dateien sehen, aber da sie verschlüsselt waren, konnte ich sie nicht mehr verwenden. Jetzt habe ich Linux am Start und ist eh Obsolet geworden.

Mein Speicherplatz dort ist für 5 Jahre bezahlt... - Naja, ist nur ein weiteres Beispiel eines Dienstes, der untergeht, weil er unfähig ist sich zu entwickeln.

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fimbim

@Raphael: Ja, Mukke kann man wirklich sehr gut auslagern. Nicht nur, dass sie dann vor lokalen Gefahren geschützt ist, sondern ja netterweise auch gleich von überall erreichbar. Problem bei Cloud-Only ist bei mir neben der geringem Vertrauen (evtl. gibt´s den Dienst bei so starker Konkurrenz in 3 Monaten nicht mehr) auch meine langsame Leitung. Ich kann meinen Rechner nicht jede Nacht mehrere hundert MB ins I-net schaufeln lassen, da arbeite ich noch :)

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f

Datensicherheit bei Backups in die Cloud? Einfach sensible und persönliche Daten verschlüsseln und gut ist.

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Raphael

Bezüglich Sicherheit. Solche Dienste eignen sich doch gut, um die Musiksammlung zu sichern. Da spielt Sicherheit nicht wirklich eine Rolle. Sensible Daten kann man dann bequem bei etablierten Diensten in der Cloud speichern (z.B. Wuala)
Ich werde es auf jeden Fall gleich mal ausprobieren.

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Carsten Knobloch

Die Sache ist: Komplettes Cloud-Backup - damit meinte ich die Tatsache, dass es Menschen gibt, die Cloud Only sind. Und wenn meine Bude abbrennt, dann kann ich immer noch auf die Cloud zurückgreifen. Besser 1-2 Sicherheiten am Start, meine wichtigsten Daten habe ich lokal gesichert und in der Cloud.

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Johannes

Naja ich würde das ganz gern tun, Backup komplett in der cloud. Aber wie sieht denn mit der Sicherheit aus? Wer sagt mir, dass meine Daten sicher sind und nicht durchsucht/ausgewertet werden? Also je höher die freie Speichermenge, umso kritischer sehe ich das. Denn, geschenkt bekommt man heutzutage nix.

Grüße

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