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7“-Tablet Samsung Galaxy Tab 2 vor der Tür, kommt zum Kampfpreis

Samsung Galaxy Tab 2 (7.0) vor der Tür

Nur 250 Dollar soll Samsungs neues 7“-Tablet Galaxy Tab 2 (7.0) kosten, das am 22. April in die Läden kommt. Damit will Samsung vor allem dem Kindle Fire von Amazon Paroli bieten, das sich Millionen Mal verkauft hat und im Bereich Tablet-PCs als einzige ernstzunehmende Konkurrenz zu Apples iPad gilt. 

Samsung Galaxy Tab 2 (7.0) vor der Tür

Auf direkten Angriffskurs zum neuen iPad 3 geht Samsung am 13. Mai, wenn die 10,1“-Variante der Galaxy-Tab-2-Reihe zum Kampfpreis von 400 Dollar auf den Markt gebracht wird. [Update:13:00 Uhr: In Deutschland liegt die unverbindliche Preisempfehlung des 7"-Tablets laut Produktseite bei 499 Euro, also mehr als doppelt so hoch in den USA. Der „Straßenpreis" wird sich erfahrungsgemäß auf deutlich niedrigerem Niveau bewegen.]

Wie Amazons Kindle Fire kommt das Galaxy Tab 2 (7.0) mit einem 7“-Touchscreen (Auflösung: 1.024 x 600 Pixel) und 8 GB internem Speicher, der per micro-SD-Karte noch erweitert werden kann. Auf dem Galaxy Tab 2 läuft Android 4.0 (Ice Cream Sandwich). Unter der Haube werkelt ein 1-GHz-Dual-Core-Prozessor mit 1 GB RAM. Mit der 3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite können Fotos und Videos aufgenommen werden. Die VGA-Kamera auf der Frontseite dient zum Video-Chatten. Das Galaxy Tab 2 kann auch als Fernbedienung für Samsungs Smart TV eingesetzt werden, wie Wired schreibt.

Galaxy Tab 2 - Reviews

Die Reviews zum Galaxy Tab 2 (7.0) waren bisher positiv, wenn auch nicht überschwänglich:

JR Raphael, ComputerWorld: „Während der Preis neu und bemerkenswert ist, gibt es eigentlich bei dem Tablet nicht viel mehr, das frisch oder gar aufregend wäre.“ Zwar hebt Raphael ausdrücklich die attraktive Gestaltung und die solide Performance hervor. Allerdings gibt es seiner Meinung nach zu wenige Veränderungen gegenüber dem Vorgängermodell. Tipp: Auf höherwertigere Tablet-Kost im Billig-Sektor warten.

Chris Burns, Slashgear: „Das Gerät arbeitet sehr flüssig und wir hatten keine Schwierigkeiten, auch hochwertige Games und Apps darauf laufen zu lassen.“ Die Kameras seien zwar nicht für Foto-Enthusiasten gemacht, würden aber für den Alltagsgebrauch reichen. Gerade im Vergleich mit dem Galaxy Tab 7.7 sei das Galaxy Tab 2 nicht annähernd so beeindruckend, aber eben auch nicht annähernd so teuer. Fazit: Günstig genug, dass es jeder kaufen kann, und dennoch mit vielen der innovativen Samsung-Features ausgestattet.

Erik Franklin, CNet: „Das Galaxy Tab 2 ist ziemlich dünn, der Dual-Core-Prozessor arbeitet relativ schnell.“ Neben dem Preis hat Franklin vor allem das – von Samsung leicht angepasste – Betriebssystem Android 4.0 als großen Vorteil ausgemacht. Fazit: Samsung wird der erste große Anbieter sein, der ein voll ausgerüstetes Tablet auf den Markt bringt, das nicht nur vom Preis her mit Amazons Kindle Fire konkurrieren kann.

Galaxy Tab 2 - Samsungs seltsame Tablet-Strategie

Allen Testern gemein ist aber, dass sie sich über die seltsam anmutende Strategie von Samsung wundern, innerhalb nur kurzer Zeit so viele, teils nur leicht unterschiedliche Tablets zu verschiedenen Preisen auf den Markt zu bringen. Neben dem Galaxy Tab 2 10.1, das am 13. Mai für 400 Dollar auf den Markt kommen soll, hat Samsung Ende Februar eine 10-Zoll-Variante des  Galaxy Note (10.1) angekündigt. Insgesamt sollen so innerhalb von rund eineinhalb Jahren neun unterschiedliche Tablets angekündigt worden sein. Dennoch musste Samsung sich kürzlich eingestehen: “Wir sind auf dem Tablet-Markt nicht sonderlich erfolgreich”.

Weiterführende Links zum Galaxy Tab 2:

Samsung’s New 7-Inch Galaxy Tab Aims for the Low End - Wired.com

Samsung stellt Smartphone mit Projektor und Galaxy Tab 2 10.1 vor [MWC 2012] - t3n-News

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5 Reaktionen
Sven Monte

die 499€ beziehen sich, so weit ich auf der Webseite feststellen konnte, wohl auf die HDSPA-Version. So wird das zumindest in den Features angegeben. Der Preisunterschied wäre schon wirklich gewaltig, aber dennoch kann das ding ja nicht viel mehr als 100€ billiger sein als Wifi-only Variante.

Wo der Straßenpreis dann liegt, wird sich zeigen...

Unüber sichtlich

Ein bezahlbares (200-299 Euro) mit Normalo-Technik (7" und 10") und ein teures (ab 500 Euro) Pad in 7" und 10" mit Elite-Only-Technik fände ich sinnvoll. Da die Technologie so schnell günstiger wird, kann man jedes Jahr eine neue vierer-Gruppe an Pads herausbringen und so viel wie möglich vom teuren Pad in das nächste $250-Pad reinstecken.
Wenn Amazon an der Kindle Fire Hardware eher nichts verdient sondern mit den Download-Käufen, ist das für Samsung selbst als Hardware-Hersteller schlecht zu konkurrieren und es bleibt eigentlich nur der höherpreisige Markt ab $300.

Vielleicht verbaut Samsung überflüssige oder Hardware-Überproduktion in den eigenen Günstiger-Modellen. Da sie Displays und ARM-SOCs selber produzieren, kann man auf diese Weise vielleicht die Fabriken sinnvoll auslasten.

Daniel

Ich halte die Eingabe mit Stift für ein Feature, das viele Palm- und Toughbook-Nutzer ansprechen dürfte. Dass Samsung zugleich mehrere Formate anbietet, ist da nur sinnig, um die Nachfrage zu testen und gleichzeitig sowohl in Richtung iPad als auch in Richtung Kindle Fire Boden zu gewinnen. Wer meint, dass ein Retina-Display alles sei, wird sich vermutlich schon bald umschauen. Der Massenmarkt ist noch erschließbar, das hat das HP Touchüpad zum Kampfpreis ebenso gezeigt wie der in Deutschland noch nicht erhältliche Kindle Fire.

Jörn Brien

Der direkte Angriff erfolgt mit der 10,1“-Variante der Galaxy-Tab-2-Reihe, die am 13. Mai zum Kampfpreis von 400 Dollar kommen soll..

Limli

Wo ist denn bitte bei diesem Display der direkte Angriffskurs auf das iPad 3? xD

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