Ratgeber

9 Tipps für erfolgreiche Facebook-Gruppen

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3. Geschlossene Gruppe anlegen

Eine Gruppe lässt sich als „öffentlich“ oder „geschlossen“ anlegen. Postings in öffentlichen Gruppen sind auch für Nichtmitglieder sichtbar, auf die Inhalte geschlossener Gruppen haben nur die Gruppenmitglieder Zugriff. Geschlossene Gruppen animieren die Teilnehmer dazu, offener zu reden, gerade wenn es um persönliche oder sensible Inhalte geht. Sie können sich hier sorgenlos unter Gleichgesinnten austauschen. Öffentliche Gruppen sieht Sara Urbainczyk kritisch: „Es kann immer sein, dass ein Nutzer nicht weiß, dass es eine öffentliche Gruppe ist und sein Beitrag ist dann ungewollt für jeden sichtbar.“

„Wir haben von Anfang an gemerkt, dass die Nutzer viele private Details in den Gruppen posten. Davon sollte nichts an die Öffentlichkeit gelangen.“

4. Bewirb die Gruppen auf deiner Seite

Da sich Gruppen bei Facebook nicht direkt bewerben lassen, solltest du immer noch eine Ankerseite zu deinen Gruppen haben und pflegen. Erstell auf der Facebook-Seite ein Posting mit Link und aussagekräftiger Beschreibung der Gruppe. Dieses Posting kannst du dann bei Bedarf im Werbeanzeigenmanager mit dem Ziel „Beitragsinteraktionen“ bewerben. Bei „Echte Mamas“ wurde es schnell zum Selbstläufer, sogar ohne bezahlte Postings. „Es ist total spannend, zu sehen, was da für ein Wachstum passiert, obwohl wir überhaupt keine Werbung für unsere Gruppen machen“, erklärt Sara Urbainczyk. „Das haben wir nur am Anfang und nie ‚Paid‘ gemacht. Die Gruppen wachsen im Moment trotzdem sehr stark, weil Facebook sie den Nutzern vorschlägt und diese Gruppen so präsent ausspielt.“

Lade viele Interessierte zur Gruppe ein, etwa Personen, denen Seitenbeiträge gefallen. Füge den Call-to-Action-Button „Zur Gruppe“ hinzu.

„Momentan ist es so, dass Facebook Gruppen extrem pusht, sodass sie wirklich organisch wachsen.“

5. Sei selbst aktiv

Selbst Teil der Gruppe zu sein, gehört zum Erfolgsmodell. Das beginnt damit, dass man die Gruppe mit seinem privaten Profil gründet. Postings in der Gruppe sollten vom Privatprofil, nicht von der Seite abgesetzt werden: Der Algorithmus spendiert dem Privatprofil die größere Reichweite. Gleichzeitig schafft es Verbundenheit mit der Community, wenn sie mit „echten Menschen“ kommuniziert, anstatt nur mit einer Marke. Auch um authentisch zu sein, solltest du dich häufig in der Gruppe bewegen: „Man muss ja verstehen können, was man da macht“, sagt Sara Urbainczyk. „Und man muss auch das Nutzerverhalten verstehen können.“ Und es hilft einem bei eigenen Anliegen: „Zuletzt brauchte ich einen neuen Reisebuggy und habe da als erstes in unserer Gruppe gepostet. Man bekommt ehrliches und authentisches Feedback.“

„Selbst aktiv sein, den Kanal auch selbst zu nutzen. Das hat uns auch total geholfen.“

6. Nutze lokale Gruppen

Örtlicher Bezug ist in. Sara Urbainczyk berichtet, dass lokale Gruppen wie „Echte Mamas Berlin“ oder „Echte Mamas Köln“ sehr gut funktionieren. „Die Nutzer teilen gerne lokale Informationen miteinander. Wo gibt es den schönsten Spielplatz in meiner Stadt? Mein Kind hat Neurodermitis, welchen Arzt kann man da empfehlen? Das kann man nur miteinander tauschen, wenn man in derselben Stadt lebt.“ Es animiert die Nutzer dazu, auch offline Kontakte zu knüpfen. „Es geht darum, Informationen zu teilen, aber eben auch neue Leute kennenzulernen und dann zusammen den Kinderwagen um den Block zu schieben, vielleicht auch Freundinnen zu finden.“

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