Ratgeber

9 Tipps für erfolgreiche Facebook-Gruppen

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7. Lass nicht jeden rein

Für die Stimmung in der Gruppe und die Diskussionskultur ist es gut, dass die Zielgruppe klar definiert ist und eine Auswahl getroffen wird. Im Fall von „Echte Mamas“ haben es beispielsweise anfragende Profile schwer, die jünger als drei Monate sind oder in sehr vielen anderen Gruppen Mitglieder sind. Sie könnten Spam-Profile sein. Etwa jede vierte Anfrage wird abgelehnt. Bei „Echte Mamas“ werden auch Männer aussortiert, erläutert Sara Urbainczyk. „Wir hatten wir auch Väter, die gesagt haben: ‚Hey, hier dreht sich alles um Mütter, aber auch wir nehmen eine große Rolle ein und wollen auch dabei sein.‘ Seit kurzem gibt es auch eine Echte-Papas-Gruppe, die hat jetzt auch schon innerhalb von vier Wochen fast 5.000 Mitglieder bekommen.“

„Echte Mamas war als Produkt für Mütter gedacht.“

8. Stell klare Regeln auf

Welcher Tonfall ist angemessen, wie geht man mit Trollereien und Beleidigungen um? Sind Werbung für andere Gruppen und Verkaufsangebote erlaubt? Vorstellungen in einem Sammelthread oder einzeln? Es gibt viele Stolperfallen in der Gruppenkommunikation. Die Gruppenregeln sollten deutlich und transparent vermittelt werden. Nur bei einer gesunden Diskussionskultur fühlen sich die Mitglieder wohl und kommen gerne und oft in die Gruppe.

9. Hol dir Hilfe

Facebook-Gruppen mit vielen Teilnehmern lassen sich nicht im Einzelkämpfer-Modus moderieren. Du brauchst personelle Unterstützung. Moderatoren lassen sich aus begeisterten Gruppenmitgliedern rekrutieren. Jede Gruppe sollte mehrere Moderatoren haben. Die Moderatoren sollten sich untereinander per Chat oder einer eigenen Moderatoren-Gruppe verständigen. Regelmäßige Offline-Treffen und Erfahrungsaustausch verbessern die Moderationsqualität. Für schwierige Gruppen solltest du professionelle Kräfte einsetzen. Bei „Echte Mamas“ kümmern sich zehn Mitarbeiter um die Gruppenbetreuung, unterstützt werden sie von acht „Power-Moderatorinnen“ und 153 freiwilligen Moderatorinnen.

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