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80.000 elektrische Fiat 500 sollen ab 2020 in Turin gebaut werden

Ab 2020 gibt es die Ikone Fiat 500 auch vollelektrisch. (Foto: Fiat)

Fiat Chrysler (FCA) investiert 700 Millionen Euro in sein Stammwerk in Turin und plant dort ab 2020 jährlich bis zu 80.000 elektrische Fiat 500 zu bauen.

Laut FCA-Vorstand Pietro Gorlier hat der Umbau des Fiat-Stammwerks Mirafiori in Turin bereits begonnen. Mit einer Investition von 700 Millionen Euro soll es zur Produktionsstätte des ersten elektrischen Fiat 500 für den europäischen Markt werden. Die elektrische Variante des populären Cinquecento wird den Zusatz BEV (Battery Electric Vehicle) erhalten und damit als Fiat 500 BEV an den Markt gehen.

Fiat 500 BEV sollen ab dem zweiten Quartal 2020 vom Band laufen

Der Produktionsstart sei für das zweite Quartal 2020 geplant, sagte Gorlier der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kapazität des Werks soll bis zu 80.000 Fahrzeuge pro Jahr betragen. Gorlier hat indes keine Aussage dazu getroffen, ob und wann diese Kapazität tatsächlich ausgeschöpft werden soll. Gehen die Pläne auf, dürfte die Beschäftigung der 3.500 Mitarbeiter am Standort als gesichert gelten, zumal gute Chancen bestehen, dass die Produktion der Hybrid-Variante des Maserati Levante SUV ebenfalls an Mirafiori vergeben wird.

FCA investiert in Europa und Nordamerika

Damit folgen den Ankündigungen des Konzerns aus dem letzten Jahr erste Schritte. Immerhin Gesamtinvestitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro bis zum Jahr 2021 hatte FCA angekündigt. Damit sollen die italienischen Werke des Unternehmens auf die Produktion von Elektrofahrzeugen und Hybriden umgestellt werden. Neben der Schaffung von Produktionskapazitäten in Italien will FCA auch in fünf Standorte in Nordamerika investieren. Hier steht eine Größenordnung von 4,5 Milliarden US-Dollar im Raum. Vornehmlich wird es bei diesen Investitionen um den Bau von Elektrofahrzeugen der Konzernmarke Jeep gehen.

FCA muss im Rennen um die Gunst der Elektrokäufer an Tempo zulegen. Andere Hersteller sind bereits einige Schritte weiter. So wird dem Fiat 500 BEV in seiner Klasse direkter Wettbewerb von BMW entstehen. Der elektrische BMW Mini soll schon im Frühjahr 2020 an erste Kunden ausgeliefert werden.

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Ein Kommentar
Wolfgang Jagsch

Hört dieser Konsumwahnsinn nie auf? – Am besten mehr teilen und weniger fahren. Teile mir jetzt ein Auto mit meiner Frau und einem Kollegen. Und siehe da – es funktioniert. Der Schlüssel liegt in einer intelligenten und koordinierten Nutzung. Verbrenner, Elektro etc . – alles gleichermaßen umweltschädlich. Die Weltbevölkerung wächst weiter drastisch – daher kann nur der Verzicht auf sinnbefreite Fahrten und das intelligente Teilen von Mobilitätslösungen das Dilemma lösen. Solange Autos individuelle Statussymbole bleiben, wird auch die Antriebsart nichts an der Umweltschädigung ändern. Alles nur eine Emissionsverlagerung.

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