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Digitale Gesellschaft

ACTION!: Sechste re:publica vor der Tür

Vom 02. bis 04. Mai heißt es wieder: re:publica! In diesem Jahr steht die Web 2.0-Konferenz unter dem impulsiven Titel „ACTION!“: Es geht um das Vorantreiben technischer Erneuerungen, um die Bedeutung der sozialen Medien für die arabische Revolution und viele spannende Netz-Bewegungen wie z.B. die Anti-ACTA-Bewegung. Zum ersten Mal wird die Veranstaltung dabei in der STATION-Berlin, dem ehemaligen Kreuzberger Postbahnhof, stattfinden – die bisherigen Austragungsorte sind einfach zu klein geworden.

Top-Thema: der arabische Frühling

Markus Beckedahl, Mit-Gründer und Veranstalter der re:publica, hat sich wieder viel Mühe bei der Auswahl der rund 200 Sprecher gegeben. Sein persönliches Highlight: Eben Moglen. Der amerikanische Rechtsprofessor und begnadete Redner wird über das Thema sprechen „Why Freedom of thought requires free media und why free media require free technology“. Spannend dürften in diesem Jahr auch die Diskussionen über die arabische Revolution werden und inwiefern sie mit den sozialen Medien zusammenhängt. Eine der Referentinnen, Zeynep Tufekci, berichtet zu diesem Thema über spannende wissenschaftliche Erkenntnisse aus ihren Studien. Ein weiteres Highlight: Die EU-Kommissarin Neelie Kroes spricht in einer Subkonferenz über europäische Bewegungen im Netz: „Politisch sind wir zwar Europa, medial lebt aber immer noch jeder in seinem nationalen Staat. Aktuelle Bewegungen wie die Anti-ACTA-Bewegung brechen das auf“, erklärt Beckedahl im Gespräch mit t3n die Brisanz des Themas.

Einige der Speaker bei der re:publica 2012

Altbekannte Netzpersönlichkeiten sind natürlich auch mit von der Partie: So wird Thomas Knüwer von kpunktnull über das (bald endende?) Nischendasein von Finanzblogs sprechen, Bundesregierungssprecher Steffen Seibert lässt sich zur Social Media Nutzung der Bundesregierung interviewen und Berufs-Provokateur Sascha Lobo hält einen Überraschungsvortrag. Viele Subkonferenzen wird es außerdem zu den Themen Open Data und Open Innovation geben.

Zusätzliche Diskussionsräume dank neuer Location

Da in diesem Jahr mehr Platz für Besucher vorhanden ist, sind auch noch einige Tickets zu ergattern. Die Kalkscheune war zwar ein kultiger Austragungsorten, rief bei vielen Besuchern aber großen Frust hervor, da die Räume viel zu klein waren. „Dank der neuen Location wird es erstmals zusätzliche Diskussionsräume geben, in denen sich Teilnehmer ad hoc zusammen setzen können, um bestimmte Themen weiter zu diskutieren. Wir haben für die drei Tage über 200 Stunden Programm geplant und über 200 SprecherInnen eingeladen.“, freut sich Beckedahl. Insgesamt werde die re:publica zunehmend internationaler: Ein knappes Drittel der Sprecher komme mittlerweile aus dem Ausland, und auch auf Seiten der Besucher reisen immer mehr Web 2.0-Interessierte aus den Nachbarländern an.

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Eine Reaktion
Kai Nehm

Darf man hier in den Kommentaren Tickets anbieten? Habe noch ein Earl-Bird (90€) abzugeben…

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