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Adblock Plus: Neue Version blockiert alle Anzeigen, Empfehlungen und Sponsored Stories auf Facebook

Unternehmen hinter dem Werbeblocker AdBlock Plus hat Anbietern von iOS-Werbeblockern Geld geboten, damit sie die Whitelist des Unternehmens in ihre Apps integrieren. (Grafik: Eyeo GmbH)

Der weltweit größte AdBlocker, AdBlock Plus, bietet seit kurzem erweiterte Möglichkeiten zum Ausblenden von Facebook-Werbeanzeigen. Nutzer können über das Browser-Plugin jegliche Anzeigen blockieren, sowohl in der Sidebar als auch im Newsstream.

Der Name „AdBlock Plus“ ist seit der großen Debatte um die sogenannten „Acceptable Ads“ vor einigen Monaten vielen deutschen Internetnutzer bekannt. Jetzt sorgt der weltweit meistgenutzte AdBlocker erneut für Aufmerksamkeit – vor allem beim Vertriebsteam von Facebook. Bis vor kurzem blockierte AdBlock Plus lediglich einfache Werbeanzeigen, jetzt bieten die deutschen Macher aber auch eine technische Lösung zum Blockieren erkaufter Meldungen im Newsfeed, darunter beispielsweise vorgeschlagene Fanseiten, Applikationen oder Freunde.

AdBlock Plus blockiert Facebook-Anzeigen in Sidebar und im Newsfeed

AdBlock Plus blockiert Anzeigen in Newsfeed und Sidebar. (Quelle: facebook.adblockplus.me

AdBlock Plus blockiert Anzeigen in Newsfeed und Sidebar. (Quelle: facebook.adblockplus.me

Nutzer können auf der Projektseite vorab entscheiden, ob sie Anzeigen im Newsfeed, in der Sidebar oder auf beiden Kanälen ausblenden möchten. Zu den neuerdings ebenfalls blockierten Inhalten zählen unter anderem …

  • „Music Pages You May Like“
  • „Entertainment Pages You May Like“
  • „Add to Movies“
  • „Add to TV Shows“
  • „People You May Know“

Alle Details des neuen Updates listet AdBlock Plus im Unternehmensblog. Die Einstellungen bezüglich der Facebook-Anzeigen lassen sich nach der Installation anpassen, schreibt AdBlock Plus.

Kann Facebook AdBock Plus aussperren?

Facebook geht derzeit nicht gegen AdBlocker vor, schreibt Jens Wiese auf AllFacebook. Es wäre für Facebook aber „ein Leichtes, Nutzer ausfindig zu machen, die einen Adblocker nutzen“, heißt es weiter. Da sich mobile Anzeigen nicht blockieren lassen und hier derzeit das größte Wachstum liegt, wächst der Handlungsdruck jedoch erst mit einer zunehmenden Anzahl werbeblockierender Facebooknutzer.

via venturebeat.com

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6 Kommentare
Steffen012345
Steffen012345

Ja, und in ein paar Wochen taucht dann das Vertriebs-Team der Eyeo GmbH bei Facebook auf und zeigt denen, dass man die zwischenzeitlichen Verluste doch durch die Aufnahme in die Acceptable Ads kompensieren kann. Gegen ein Schutzgeld … äääh … eine Gebühr, versteht sich.

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Honululu

Ist diese Verbrecher Anwendung eigentlich noch in irgendeinem App/ Anwendungsstore vertreten ?

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nikp
nikp

Meinst du Facebook?

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Karl
Karl

Werbung nervt. Vor allem die Internetwerbung, weil Sie Bildschirmplatz blockiert, außerdem sind die ganzen poppenden und springenden und flimmernden Bilder nervig.
Je weniger Werbung, desto besser

ABP hilft.
Ansonsten, welche Alternativen gibt es ?

PS: Am Briefkasten klebt „Keine Reklame“, im TV spule/zappe ich die Werbung

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