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Hoffnung für Publisher: Adblocker-Rate in Deutschland sinkt wieder

(Grafik: Shutterstock)

Neue Zahlen zur Adblocker-Rate in Deutschland zeigen, dass der Trend zur Nutzung rückläufig ist. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft führt das auf einen transparenteren Markt zurück.

Adblocker-Rate im dritten Quartal 2016 weiter gesunken

Adblocker-Raten in Deutschland sinken kontinuierlich. (Grafik: BVDW)

Adblocker-Rate in Deutschland sinkt kontinuierlich. (Grafik: BVDW)

Die Adblocker-Rate sinkt weiter. Zu der Erkenntnis kommt jetzt der Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Vor allem der Anteil auf dem Desktop geblockter Display-Werbung ist kontinuierlich rückläufig. Im dritten Quartal dieses Jahres sind 19,11 Prozent der Page Impressions auf Online-Werbung verhindert worden. Im Vorjahresquartal waren es noch 21,16 Prozent, lassen die Verantwortlichen des OVK wissen.

„Die Branche hat erkannt, dass sie dem emotional aufgeladenen Problem Adblocking professionell begegnen muss.“

„Inzwischen lässt sich aus der kontinuierlich rückläufigen Adblocker-Rate durchaus ein Trend ableiten. Diese Entwicklung ist auch das Ergebnis einer transparenten Kommunikation der Marktteilnehmer mit den Nutzern. Die Branche hat erkannt, dass sie dem emotional aufgeladenen Problem Adblocking professionell begegnen muss. Das schließt den offenen Dialog mit den Nutzern ebenso wie die Optimierung der Qualität der Online-Werbung mit ein“, erklärt Oliver von Wersch, stellvertretender Vorsitzender des OVK.

So wird Adblocker-Rate gemessen

Um die zentrale Adblocker-Rate zu ermitteln, erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten. Anschließend melden sie ihre Ergebnisse dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang. Mit Ausnahme des vierten Quartals 2015, wo einmalig wieder ein Anstieg von 0,36 Prozent verzeichnet wurde, sinken die Adblocker-Raten seit Beginn 2015.

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5 Kommentare
Codex Regius

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Oink
Oink

Ich wage zu bezweifeln, das das die Zahl der Ablockuser fällt. Könnte mir eher vorstellen, das die zu messenden Webseiten vllt auf eine Sperre umgerüstet haben, wodurch die Besucher nicht mehr auf die Seite kommen. Aber so ohne Details ist das ganze eh nicht Nachvollziehbar.

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Karl Marks
Karl Marks

Außerdem sind die meisten die es betrifft auch selber Schuld.

Habe ich ein Problem mit Werbung, welches die Ladezeit einer Seite von 0,5 Sekunden auf 5 Sekunden und mehr steigert – ja!

Habe ich ein Problem mit Werbung, welche im Vordergrund steht, oder die so ungeschickt platziert ist, dass Sie den eigentlichen Content schwer lesbar macht, oder die Seite x mal Verschoben wird (was mein Lesen unterbricht), weil eine Werbung nach der anderen ’nachgeladen‘ wird – ja!

Habe ich ein Problem mit Werbung im Allgemeinen (wenn ich dafür kostenlos Dienste nutzen darf) – nein!

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