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Adjust: 200 Millionen Euro für das Vorzeige-Startup aus Berlin

Das Gründerteam des Berliner Startups Adjust. (Foto: Adjust)

Das auf die Analyse von App-Daten spezialisierte Startup Adjust erhält eine neue Großfinanzierung. Mit dem Kapital wollen die Berliner neue Büros eröffnen – vor allem in Asien.

Adjust, ein auf die Analyse von App-Daten spezialisiertes Startup, erhält eine neue Großfinanzierung. Nicht weniger als umgerechnet 200 Millionen Euro steckt eine Investorengruppe um Eurazeo Growth, Sofina und Morgan Stanley Alternative Investment Partners in die Berliner Jungfirma. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Über eine anstehende Finanzierung – oder gar einen Verkauf – hatte das Branchenportal Gründerszene bereits im Februar berichtet. Damals war über eine Bewertung von rund 500 Millionen Euro spekuliert worden.

Adjust in 25.000 Apps integriert

In Berlin gehört Adjust zu den Hidden Champions, da sich die Technologie des Startups nicht an Endverbraucher, sondern an Firmenkunden richtet. Mit der Software von Adjust erhalten Marketer detaillierte Einblicke in das Nutzungsverhalten von App-Usern, etwa, wo sie herkommen und wie sie mit der App interagieren.

Große Anbieter wie Spotify, Universal Music, Lidl und die Telekom nutzen die Dienstleistung von Adjust. Die Zahl der Apps, in denen die Technologie integriert ist, beläuft sich nach Firmenangaben auf 25.000. Anfang 2017 expandierte das Startup nach China und ist seit vergangenem Jahr offizieller Partner des Whatsapp-Konkurrenten Line und des Tech-Giganten Tencent.

Gegründet wurde Adjust bereits 2012 von Paul H. Müller, Christian Henschel und Manuel Kniep. Mit dem frischen Kapital wollen die Gründer unter anderem neue Büros in Asien eröffnen. Aktuell beschäftigt das Startup nach eigenen Angaben 350 Mitarbeiter in 15 Niederlassungen.

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