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Adobe ade? Mit diesen Tools arbeiten Designer 2018

Die Produkte des Software-Unternehmens Adobe bekommen zunehmend Konkurrenz, Alternativen werden immer besser. Wir zeigen, mit welchen Tools Designer aktuell arbeiten.

Die Produkte des Software-Unternehmens Adobe bekommen zunehmend Konkurrenz. Die Gründe sind unterschiedlich: In erster Linie ist es oft der Preis, der besonders junge, selbstständige Designer abschreckt. Zudem sind andere, neue Design-Tools häufig agiler, da ihre Struktur den aktuellen Trends und Technologien angepasst ist. Adobe hingegen gibt es bereits seit 1982. Seitdem wurde die Produktpalette zwar stetig erweitert. Aber früher konnten Designer einzelne Tools wie Photoshop oder Indesign einzeln erwerben – heute gibt es das gesamte Angebot nur noch als Abo. Genau das ist der Grund, warum sich immer mehr Nutzer gegen Adobe entscheiden und zur Konkurrenz abwandern.

Wer ist eigentlich Adobes Konkurrenz?

In der Design-Szene haben sich vor allem Affinity Photo und Designer, Sketch, Invision und Figma einen Namen gemacht. Die einen wollen eine Alternative oder sogar bessere Lösung als Photoshop sein, andere – wie Invision – konzentrieren sich eher auf Prototyping. Ein vernünftiges Prototyping-Tool veröffentlichte Adobe übrigens erst 2016: Adobe XD. Das darf man als Versuch werten, die bisherigen Nutzer doch noch zu halten.

1.980 Befragte: So arbeiten Designer heute

Der amerikanische Designer Taylor Palmer hat im Dezember 2017 eine Design-Tool-Umfrage gestartet, knapp 2.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben geantwortet. Die Teilnehmer aus den USA überwiegen, kurz darauf folgt Deutschland mit 99 Teilnehmern. In seiner Umfrage fragte Palmer unter anderem nach der Art des Berufs, ob Freelancer oder Angestellter, und nach den Tools für die verschiedensten Arbeitsprozesse. Das sind die beliebtesten Tools unter allen Befragten:

  • Brainstorming und Ideation: Pencil und Paper
  • Wireframing: Sketch
  • Interface-Design: Sketch
  • Prototyping: Invision
  • Handoff: Invision
  • Design-System: Sketch
  • File-Management: Google Drive
  • Monitoring: Hotjar

Die Umfrage zeigt auch, dass mehr als die Hälfte macOS als Plattform verwendet, gefolgt von Windows. Somit erklärt sich auch die häufige Nennung von Sketch – das Programm ist bisher nur für macOS erhältlich. Unter Windows-Nutzern ist übrigens noch Photoshop der Gewinner in der Kategorie „Interface-Tools“.

Darauf sind Desinger 2018 gespannt

Taylor wollte auch wissen, worauf sich die Befragten 2018 am meisten freuen. Die Antwort war eindeutig: Invision Studio. Das Unternehmen hat erst vor kurzem das ultimative Prototyping-Tool angekündigt und es scheint, als käme es gut an.

Hier gelangt ihr zu der Umfrage. Die Auswertung hat Taylor auf uxtools.co veröffentlicht.

Eindrücke aus der Umfrage
(Screenshot: uxtools.co)

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4 Kommentare
Jochen Abitz
Jochen Abitz

Alternativen für Webdesign und Drucksachengestaltung gibt es genug. Was wirklich fehlt ist eine Alternative zu Acrobat. Wenn es darum geht Druck-PDF zu prüfen, geht kein Weg daran vorbei.
Der Markt scheint aber für eine Alternative zu klein zu sein.

Antworten
b68dc1a2815ca75e
b68dc1a2815ca75e

pdfToolbox von callas ist eine gute Alternative zu Acrobat. Oder Ergänzung.

Antworten
Jochen Abitz
Jochen Abitz

Ich habe pdfToolbox immer als Plugin für Acrobat verstanden, da ich mit Enfocus Pitstop arbeite. Aber ich schaue es mir noch einmal an. Danke.

Cmax
Cmax

Die genannten PDF Tools sind gut. Ich habe jahrelang mit Solvero von OneVision gearbeitet. Umschlag das Tool. Teuer. Aber wenn dir die Zeit im Nacken sitzt und das PDF fehlerhaft ist, rettet es den Feierabend.

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