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Lightroom wird zu Lightroom Classic, damit das neue Lightroom Lightroom sein kann

(Foto: Adobe)

Adobe hat ein vollkommen neues Lightroom CC vorgestellt. Gleichzeitig bekommt das alte Lightroom CC neue Features, nur heißt es ab jetzt Lightroom Classic CC.

Mit dem neuen Lightroom CC hat Adobe ein völlig neues Produkt vorgestellt. Gleichzeitig bleibt Nutzern aber auch die alte Version erhalten und sie bekommt sogar ein Update, nur heißt das Programm ab sofort Lightroom Classic CC. Beide Tools dienen der Bearbeitung und Verwaltung von Digitalfotos. Allerdings gibt es durchaus Unterschiede.

Das steckt hinter dem neuen Lightroom CC

Das neue Lightroom CC steht als Desktop-Anwendungen für macOS und Windows, als Mobile-Apps für Android und iOS sowie als Webversion zur Verfügung. Adobe bezeichnet Lightroom CC allerdings nicht als Programm oder App, sondern als Fotografiedienst, da dort alle Fotos in der Cloud abgelegt werden. Nutzer können von jedem Gerät aus Änderungen an den Bildern vornehmen, die dann automatisch auf allen anderen Geräten übernommen werden.

Adobe: Beim neuen Lightroom CC dreht sich alles um die Cloud. (Foto: Adobe)

Bilder werden automatisch dank einer künstlichen Intelligenz verschlagwortet. So sollen sie später leicht auffindbar sein, ohne dass der Nutzer vorher eigene Tags hinterlegen muss. Außerdem lassen sich Fotos direkt von Lightroom CC heraus auf den sozialen Netzwerken teilen. Alternativ dazu können Fotografen auch Web-Galerien damit erstellen, die dann wiederum per Link mit anderen Personen geteilt werden können.

Wer das neue Lightroom CC einsetzen will, dem stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Das Tool ist Bestandteil des Fotografie-Abonnements der Creative Cloud. Das enthält außerdem noch Lightroom Classic CC sowie Photoshop CC und ist wahlweise mit 20 Gigabyte oder einem Terabyte an Cloudspeicher zu haben. Der monatliche Preis liegt bei 11,89 Euro beziehungsweise 23,79 Euro. Wer auf Photoshop und Lightroom Classic verzichten will, der zahlt 11,89 Euro monatlich und bekommt dafür dann Lightroom CC sowie ein Terabyte an Fotospeicher in der Cloud.

Lightroom Classic CC: Der Klassiker bleibt erhalten

Wie eingangs erwähnt müsst ihr euch aber nicht notwendigerweise an die Arbeit in der Cloud gewöhnen: Das alte Lightroom CC steht euch nach wie vor, wenngleich unter neuem Namen, zur Verfügung. Offensichtlich will Adobe die Nutzer nicht verprellen, die ihren gewohnten Workflow nicht umstellen möchten.

Abgesehen von der Namensänderung hat Adobe dem Programm sogar ein Update spendiert. Die Verbesserungen sollen vor allem im Performance-Bereich liegen. So soll das Programm nicht nur schneller starten, sondern auch der Datei-Import und die Vorschaugenerierung sollen jetzt flüssiger laufen.

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