Software & Infrastruktur

Photoshop im Browser: Adobe bringt die Creative Cloud ins Web

Adobe Photoshop im Chrome-Browser. (Grafik: Google)

Adobe will die Creative Cloud ins Web bringen. Erste Beta-Tester können schon jetzt Photoshop im Chrome-Browser und auf dem Chromebook testen.

Adobe Photoshop auf einem Chromebook von Google. (Grafik: Google)

Adobe Photoshop auf einem Chromebook von Google. (Grafik: Google)

Adobe Photoshop im Chrome-Browser

Adobe bringt Creative-Cloud-Nutzer teilnehmen können.

Die Testversion soll auf Chromebooks und in Chrome ab Version 35 laufen. Adobe unterstützt offiziell neben dem Chromebook aber nur Rechner, auf denen Windows 7 oder Windows 8 läuft. Um auf die gestreamte Version von Photoshop zuzugreifen, müssen sich Nutzer eine entsprechende Chrome-App installieren. Die bearbeiteten Dateien werden direkt auf Google Drive abgelegt. Derzeit fehlen noch einige Photoshop-Funktionen, da die virtualisierte Umgebung keine GPUs unterstützt. Das soll sich zu einem späteren Zeitpunkt allerdings ändern.

Creative Cloud in der Cloud: Auch im Browser dürfte Photoshop gut ankommen

Da der derzeitige Beta-Test nur Schülern, Studenten und Lehrpersonal aus Nordamerika mit einem entsprechenden Creative-Cloud-Abonnement offen steht, können wir derzeit keine Angaben zu etwaigen Verzögerungen bei der Nutzung von Photoshop über den Chrome-Browser machen. So oder so werden Nutzer allerdings auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen sein.

Das Angebot ist vor allem für Nutzer eines Chromebooks interessant, da sie bisher keine Möglichkeit hatten, Photoshop auf ihrem Rechner zu verwenden. Generell könnte es aber auch für einen größeren Teil der Adobe-Nutzerbasis spannend sein, von jedem Rechner aus auf das Bildbearbeitungswerkzeug zuzugreifen. Für professionelle Anwender dürfte mittelfristig kein Weg an der Installation der nativen Applikation vorbeiführen. Um schnell unterwegs ein paar Änderungen vorzunehmen, könnte das Angebot aber trotzdem Abnehmer finden. Es bleibt abzuwarten, wann Adobe das Projekt einem größeren Teil seiner Nutzerbasis öffnet und ob auch andere Programme aus der Creative Cloud auf Streaming-Basis angeboten werden.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Oink
Oink

Mhn, find ich interessant. Wobei als Streaming vllt. doch nicht so ganz :D Frag mich wie gut das für Leute funktioniert, welche mit einem Grafiktablett arbeiten… bzgl. Latenzen etc. Also mehr im Photoshop zeichnen.

Antworten
Sebastian
Sebastian

Ob dadurch vielleicht der lang ersehnte Linux-Support kommen? Man bleibt gespannt…

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung