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Mehr als nur Last Click: Adwords bekommt neue Attributions-Modelle [Update]

Google wird Adwords in den nächsten Wochen um neue Attributionsmodelle ergänzen. Mit diesen können Werbetreibende besser den Kaufprozess verfolgen und ihre Anzeigen optimieren.

Google AdWords. (Bild: Google)
Google AdWords. (Bild: Google)

Update vom 3. Juni 2016: Wenige Wochen nach Ankündigung der neuen Attributions-Modelle von AdWords, sind sie laut Google für alle Nutzer verfügbar. Anlässlich des Rollouts hat Google jetzt einen offiziellen Leitfaden veröffentlicht. Die „Best Practices“ umfassen unter anderem Ratschläge, wann Unternehmen ein anderes als das Last-Click-Modell einsetzen sollten und welches Modell für sie das Richtige sein könnte. Im entsprechenden AdWords-Support-Dokument bekommt ihr außerdem Hilfestellung, wie ihr euren Attributionsansatz weiterentwickeln könnt.

Adwords beherrscht bald mehr als nur Last-Click-Modell

Bisher unterstützt Adwords nur das Last-Click-Modell, bei dem eine Conversion (beispielweise ein Kauf) der zuletzt geklickten Anzeige zugeordnet wird. Was das bedeutet, verdeutlich folgendes Beispiel:

Kunde Klaus klickt auf eine Anzeige, ohne anschließend etwas zu kaufen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ihm eine zweite Anzeige des gleichen Herstellers angezeigt, Klaus klickt erneut und bestellt ein Produkt. Die Bestellung wird jetzt der zweiten Anzeige zugeordnet, obwohl die erste Anzeige gegebenenfalls einen ebenso großen Einfluss auf seine Kaufentscheidung hatte.

Ob eine Anzeige erfolgreich ist, hängt auch von anderen Faktoren als der reinen Conversion ab. Sichtbar wird dies durch neue Attributions-Modelle.

Adwords-Attribution. (Bild: Google) http://www.internetkapitaene.de/2016/05/12/adwords-bekommt-attributionsmodelle/
Adwords-Attribution. (Bild: Google)

Schon 2014 hat Google ein Tool zur „Attributionsmodellierung“ in Adwords integriert. Werbetreibende können darüber analysieren, wie Nutzer mit ihren Anzeigen interagieren. In den nächsten Wochen werden ergänzend sechs Modelle integriert, die Werbetreibende den einzelnen Konversions-Aktionen (beispielsweise Kauf) zuordnen können, schreibt Google. Sie heißen Daten-getrieben, letzter Klick, erster Klick, Linear, Positionsbasiert und zeitlicher Verlauf.

Adwords: Daten-getriebenes Attributions-Modell setzt auf maschinelles Lernen

Die Daten-getriebene Attribution wird vorerst als Beta freigegeben und auch in Analytics 360, Attribution 360 und DoubleClick verfügbar. Im Unterschied zu den Regel-basierten Modellen kommt maschinelles Lernen zum Einsatz, um konvertierende und nicht konvertierende Pfade aufzuspüren und jeder Interaktion passende Gebote zuzuordnen. Google betont, dass man nicht garantieren könne, dass das Beta-Modell besser funktioniere als die Regel-basierten.

Passend zum Thema: AdWords-Redesign: Erster Blick auf Googles komplett überarbeitetes Tool

via www.internetkapitaene.de

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Eine Reaktion
Carlo

Sehr cool, dass es jetzt endlich offiziell ist :-)

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