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Affiliate-Marketing: Jeder sechste Euro im E-Commerce wird durch Partnerprogramme umgesetzt

Totgesagte leben länger: Auch wenn viele Affiliate-Marketer beklagen, dass die Margen sinken, ist Affiliate Marketing noch für jeden sechsten Euro Umsatz verantwortlich. (Grafik: Shutterstock)

Immer mal wieder wird von der sinkenden Bedeutung des Affiliate-Marketing im Online-Handel gesprochen, doch neue Zahlen des BVDW zeigen, dass Partnerprogramme weit mehr als Peanuts bieten.

Im vergangenen Jahr hat der Online-Handel in Deutschland laut Handelsverband HDE 44 Milliarden Euro umgesetzt – allein 7,6 Milliarden Euro gehen auf Transaktionen durch Affiliate-Marketing zurück. Das entspricht einem Wachstum von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr (6,98 Milliarden Euro). Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Fokusgruppe Affiliate-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor.

So gut performt Affiliate-Marketing im deutschen E-Commerce. (Grafik: BVDW)

Mehr als jeder sechste im Online-Handel umgesetzte Euro geht nach dieser Berechnung auf Affiliate-Marketing zurück, gegenüber 2015 (6,98 Milliarden Euro) und 2014 (6,24 Milliarden Euro ist das ein Plus von neun beziehungsweise zwölf Prozent. „Affiliate-Marketing gehört zu den wichtigsten Bestandteilen im Marketingmix und ist wichtiger Treiber des Online-Handels – mit der aktuellen Erhebung lässt sich das endlich auch objektiv belegen“, sagt Dino Leopold von Löwenthal (Affilinet), Vorsitzender der Fokusgruppe Affiliate-Marketing im BVDW.

Die Zahlen basieren auf Umsatzmeldungen der in Deutschland tätigen Affiliate-Netzwerke, soweit diese im BVDW organisiert sind, nicht nur, wie andere Erhebungen dieser Art, auf Hochrechnungen. Immerhin 60 Prozent des deutschen Marktes habe man direkt erfassen können. Die jeweiligen Kennzahlen wurden an einen Wirtschaftsprüfer gemeldet, der dem BVDW diese Meldungen aggregiert zur Verfügung gestellt hat – Rückschlüsse auf die Zahlen einzelner Unternehmen sind nicht möglich. Der Rest – vor allem die amerikanischen Player wie Ebay oder Amazon – haben sich hier erwartungsgemäß nicht beteiligt, sodass hier die üblichen Hochrechnungen genutzt werden mussten.

Verschiebung zu Mobile auch im Affiliate-Marketing

Dem Trend hin zur Mobile-Nutzung kann sich auch dieser Teil der Branche nicht verschließen: Gegenüber dem Vorjahr (2015: 0,88 Milliarden Euro) sind die Umsätze, die auf mobile Transaktionen zurückzuführen sind, in 2016 um 38 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro gestiegen (nach bereits 29 Prozent Steigerung im vorherigen Betrachtungszeitraum). „Mobile treibt das Wachstum, und die Nutzung verschiebt sich ein Stück weit“, erklärt Dino Leopold von Löwenthal. Stationär setze die Kategorie Reise mit Abstand das größte Volumen um, gefolgt von Telekommunikation und Mode. Wichtigste Kategorie im Mobilen sei hingegen Mode – Reisen und Finanzen folgten auf den Plätzen zwei und drei, so von Löwenthal.

Die größten Steigerungsraten ergeben sich naturgemäß im Mobile-Umfeld. (Grafik: BVDW)

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