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Affinity Designer: Kostengünstiges Vektor-Tool erscheint für Windows

(Grafik: Serif Labs)

Das kostengünstige Vektorbearbeitungswerkzeug Affinity Designer gibt es jetzt endlich auch für Windows. Zum Start wird der Preis nochmal reduziert.

Affinity Designer: Nach Mac-Version endlich auch für Windows

Mit dem Affinity Designer gibt es für Mac-Nutzer seit 2014 eine geldbeutelschonende Alternative zu den bekannten Vektorgrafik-Tools. Nach einer mehrmonatigen Beta-Phase haben die Macher endlich auch eine Windows-Variante veröffentlicht. Die soll alle Funktionen der Mac-Version mitbringen und sich zur Erstellung von Grafiken, Logos, Mock-Ups und zur UI-Gestaltung eignen.

Vektor-Tool: Affinity Designer erscheint bald auch in einer Windows-Version. (Screenshot: Affinity Designer)
Vektor-Tool: Affinity Designer erscheint bald auch in einer Windows-Version. (Screenshot: Affinity Designer)

Für Affinity Designer benötigt ihr die 64-bit-Version von Windows 7 oder höher. Das Programm soll regulär 49,99 US-Dollar kosten. Zum Start der Windows-Variante wurde der Preis jedoch vorübergehend auf 39,99 US-Dollar reduziert. Außerdem bekommen die ersten Käufer ein kostenloses UI-Kit obendrauf. Das soll mehr als 1.000 Icons, Panels und Buttons enthalten.

Serif Labs: Weitere Tools der Affinity-Familie

Neben dem Affinity Designer gibt es seit 2015 mit Affinity Photo auch ein Bildbearbeitungsprogramm für Bitmap-Dateien aus demselben Hause. Das Tool wurde kürzlich ebenfalls vom Mac auf Windows portiert und kostet genauso viel wie das Vektorprogramm. Mit Affinity Publisher arbeitet der Hersteller Serif Labs darüber hinaus auch an einer professionellen Desktop-Publishing-Software. Die soll gegen Ende 2016 beziehungsweise Anfang 2017 in die Beta-Phase gehen. Es bleibt allerdings anzunehmen, dass auch die Publishing-Software zunächst in einer Mac-Variante auf den Markt kommen wird.

Ebenfalls interessant: Affinity Foto: Der Photoshop-Killer erscheint für Windows – mit exklusiven Features.

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4 Reaktionen
Rotkaeqpchen

Für mich als UI- / Screendesigner ist Affinity Designer ein wahrer Segen. Viele Jahre habe ich mit Photoshop Layouts gemalt, dann bin ich auf Illustrator umgestiegen und habe Layouts konstruiert. Der Workflow war besser, allerdings fehlten immer noch ein ordentlicher PSD Export (für Avocode oder Zeplin, sonst hat alles keinen Sinn wenn man mit Frontend-Developern zusammenarbeitet) und ein guter Export von Assets (wobei das jetzt besser geworden ist).

Sketch ist ein nettes kleines Tool, sicher ausbaufähig mit tausenden Plugins, leider ist das auch schon alles. Es ist limitiert, umständlich und für schnelle Workflows einfach ungeeignet. Es fehlen einfach an allen Ecken und Enden Features. Die Arroganz der Hersteller keine Windows Version rauszubringen macht es in einer gemischten Nicht-Hipster-Agentur einfach nur unmöglich integriert zu werden.

Über Adobe XD brauchen wir uns nicht unterhalten, es ist so unglaublich limitiert, dass man sich wirklich fragen muss, wieviele Jahre Adobe wohl noch braucht um ein ausgereiftes UI Design Tool rauszubringen.

Für mich ist Affinity Designer die beste Mischung aus allen Programmen wie Photoshop (Pixel Persona!), Illustrator und Sketch. Besonders wichtig sind PSD Export, Constraints (pseudo Box-Modell für responsive Design), globale Farben, dynamische Symbole, Artboards und (sehr wichtig) ein funktionierendes Grid mit gutem Snapping.

Agenturen sollten sich dieses Tool zu Gemüte führen und es in ihren Workflows integrieren. Es ist ja nicht so, als würde der Preis einen daran hindern... ^^

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alem

Ich bin vor c.a. 1 Jahr umgestiegen. Vermisse absolut nichts. Klar gibt es die eine oder andere Funktion die Photoshop und Illustrator noch ein wenig ausgereifter hat jedoch ist es umgekehrt genau gleich der Fall.

Der soviel höhere Preis ist aber bei Adobe lange nicht mehr gerechtfertigt. Vorallem seit der Einführung der Abo-Variante.

Bis jetzt arbeitete ich auch zusätzlich mit Sketch aber das letzte Update bei Affinity hat ebenfalls nun Symbole usw. eingeführt wodurch es auch sein kann, dass ich bei Sketch aussteige sobald meine Gratis-Update-Periode durch ist.

Auch Sketch geht in ein Abo-Strategie und ich bin grundsätzlich dagegen.

Affinity hat auch mal im Forum erwähnt, dass eventuell auch eine Linux Version denkbar wäre.
Das wäre Hammer. Dann könnte ich den Vollumstieg auf Linux machen :)

Aber ich denke per Wine läuft auch Affinity einiges stabiler als Windows. Leider kann ich es nicht testen da ich die Mac-Variante habe.

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-.-

soweit es wirklich um kreativität geht ist inkscape eine wirkliche wucht. allemal besser als coreldraw. der illustrator hat viele tools die die arbeit verkürzen, was seinen preis hat ist autodesk...

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Stefan

Ich finde das es super aussieht und echt nen netten Eindruck macht. Jedoch muss ich auch gestehen das ich deswegen nicht mein Adobe-Abo kündige. Und Photoshop und Illustrator werden auch immer besser seit der CC. Über das Abo Modell kann man sagen was man will, ich finde Adobe macht das klasse. Die hören der Community zu und bleiben an der Entwicklung dran.

Für alle Einsteiger ist das aber bestimmt eine Option.
LG
Stefan

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