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Afrika erlebt einen Startup-Boom

Startup-Boom in Afrika. (Bild: Cellulant)

2018 scheint ein gutes Jahr für Startups in Afrika zu werden. Der Kontinent erlebt einen Startup-Boom. Seit Januar wurden mehr Investitionen gesammelt als im gesamten Jahr 2017.

Viel ist in Europa nicht bekannt über die afrikanische Startup-Szene. Einige Branchenbeobachter dürften schon einmal etwas über den Amazon-Klon Jumia gehört haben. Die Rocket-Internet-Beteiligung soll einen Börsengang planen. Ein Blick nach Süden lohnt sich aber. Denn Afrika erlebt derzeit offenbar einen kleinen Startup-Boom.

In der ersten Jahreshälfte 2018 wurde schon so viel Geld in afrikanische Jungunternehmen gepumpt wie im gesamten vergangenen Jahr, wie Quartz berichtet. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2017 konnte die Investitionssumme sogar vervierfacht werden. Insgesamt stehen im ersten Halbjahr laut Weetracker 118 abgeschlossene Deals mit einem Volumen von 168,6 Millionen US-Dollar zu Buche.

Startup-Boom in Afrika: Fintechs beliebtestes Ziel für Investoren

Fintechs sind mit Abstand das beliebteste Investitionsziel. Offenbar setzen Investoren gern auf Startups, die das Bezahlen und das Bankenwesen in Afrika einfacher machen wollen. Vier der zehn größten Deals mit einem Volumen von insgesamt 95 Millionen Dollar gab es für Fintechs. Mit 47,5 Millionen Dollar die größte Einzelinvestition zwischen Januar und Juni verbuchte der digitale Bezahldienstleister Cellulant.

Weetracker erhebt bei seiner Analyse der afrikanischen Startup-Szene keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So werden eigenen Angaben zufolge keine Deals im Industriebereich mit in die Berechnung aufgenommen. Das Venture-Capital-Unternehmen Partech Ventures kam in seinem Jahresbericht für 2017 dagegen auf eine Investitionssumme von 560 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Dem Startup-Barometer von EY zufolge gab es für europäische Startups 2017 über 3.600 Finanzierungsrunden mit einem Wert von gut 19 Milliarden Dollar.

Ebenfalls interessant: Startups statt Entwicklungshilfe für Afrika

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4 Reaktionen
Jan

@Basti Mich würde brennend interessieren, was an dem Bild rassistisch ist. Ich stimme zwar zu, dass der Artikel vom Inhalt etwas schwach ist, aber mich wundert die (subjektiv-wahrgenommene) steigende Anzahl an Personen, die überall Rassismus sehen, wo keiner ist.

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Titus von Unhold

Die Verknüpfung Afrikaner = Schwarz ist rassistisch.

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Jörn Brien

Wo genau steht ein einziges Mal "schwarz"? Falls du auf das Bild anspielst, das ist ein Foto von einem der erwähnten afrikanischen Unternehmen.

Basti

Wow, wie kann man so wenig Inhalt in so viele Worte gießen? Dann noch ein rassistisches Bild und der schlechte Artikel ist rund. Hut ab!

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