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Aggressive Mining-Malware zerstört den Akku von Smartphones

(Bild: Shutterstock.com)

Im Zuge des Krypto-Booms gibt es auch immer mehr Schadsoftware, die infizierte Geräte zum Mining nutzt. Ein neuer Vertreter dieser Gattung geht dabei sogar so aggressiv vor, dass Smartphone-Akkus dabei draufgehen können.

Mining-Malware: Aggressiver Trojaner überfordert Smartphone-Akkus

Der Hype um Kryptowährungen bricht nicht ab. Diese Entwicklung ging natürlich auch nicht an den Machern von Schadsoftware vorbei, die im vergangenen Jahr verstärkt Malware entwickelt haben, die infizierte Computer zum Mining von Kryptowährungen missbraucht. Einen besonders aggressiven Vertreter dieser Gattung hat jetzt das russische Kaspersky Lab entdeckt.

Bei der neu entdeckten Schadsoftware handelt es sich um einen Android-Trojaner, den die Sicherheitsforscher Trojan.AndroidOS.Loapi getauft haben. Dank seiner modularen Architektur kann der Trojaner eine ganze Reihe von Aktionen durchführen. Dazu zählt das Einschleusen von Werbung oder die Durchführung von DDoS-Attacken. Obendrein kann der Trojaner aber auch zum Mining der Kryptowährung Monero genutzt werden – mit zum Teil extremen Folgen für das infizierte Smartphone.

Autsch: Nach nur zwei Tage auf einem Testgerät hat der Mining-Trojaner zu einer starken Ausdehnung des Akkus geführt. (Foto: Kaspersky)

Nachdem das Kaspersky-Team den Trojaner auf einem Testgerät installiert hatte, dauerte es nur zwei Tage, bis sich der Akku aufgrund der dauerhaft hohen Belastung durch das Mining-Modul so weit ausgedehnt hatte, dass sich sogar das Smartphone-Gehäuse verformt hat. Das ist keine gute Nachricht für potenzielle Opfer der Malware. Immerhin solltet ihr aber einigermaßen sicher sein, wenn ihr ein wenig acht auf die Sicherheit eures Android-Smartphones gebt.

Neuer Mining-Trojaner: Wie hoch ist die Bedrohung?

Der Trojaner kann grundsätzlich nur auf eurem Smartphone installiert werden, wenn ihr die Installation von Apps aus fremden Quellen erlaubt. Die Funktion ist bei Android standardmäßig deaktiviert, und ihr solltet ohne guten Grund daran auch nichts ändern. Verbreitung findet der Trojaner laut Kaspersky vor allem durch inoffizielle Play-Store-Alternativen und Spam-Kampagnen. Sofern ihr eure Apps ausschließlich aus Googles Play-Store bezieht, sollte euch demnach auch keine Gefahr drohen. Wer hingegen auch aus anderen Quellen Android-Apps bezieht, tut  – wie immer – gut daran, genau darauf zu achten, wo die Software herkommt.

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