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Dieser AI-Design-Bot zeigt, wie sehr wir echte Designer brauchen

(Screenshot: brandmark.io)

Die Angst, den eigenen Job zu verlieren, steigt mit Zunahme der künstlichen Intelligenz. Dieser Bot will Designer ablösen – wir bezweifeln das allerdings.

Erst vor Kurzem stellte der Entwickler Jack Qiao Fontjoy vor. Mit dem Tool werden passende Font-Kombinationen generiert. Jetzt stellt er sein neues Tool vor: Brandmark soll mit Hilfe von Artificial-Intelligence (AI) einzigartige Marken-Identitäten kreieren.

AI oder Designer?

Brandmark erstellt mit nur wenigen Klicks eine nahezu komplette Corporate-Identity. Zur Erstellung werden lediglich ein paar passende Keywords zum Unternehmen benötigt. Anschließend werden die Logo-Vorschläge ausgegeben. Die Farbe, Größe und Ausrichtung von Icon und Text lassen sich nachträglich bearbeiten. Allerdings ist die Farbauswahl sehr überschaubar und ebenfalls von den Keywords abhängig. Im nächsten Schritt lassen sich noch Font-Kombinationen für Headlines und Fließtext auswählen.

Unsere Keywords waren unter anderem: Internet, Web, Digital, Design, Development, Startup und Modern. (Grafik: brankmark.io)

Nachdem die gröbsten Eigenschaften ausgewählt und kombiniert wurden, gibt es auch schon das Ergebnis zu sehen – genauer gesagt das Logo auf Beispiel-Motiven wie Visitenkarten, Smartphones, Plakaten, Werbetafeln, T-Shirts oder Briefpapier.

Kostenlos ist leider nur die Vorschau: Für 20 US-Dollar gibt es lediglich das Logo als PNG. Wer gerne ein skalierbares Logo haben will, muss 55 US-Dollar bezahlen. Und das ganze Paket, inklusive responsive Website, kostet 350 US-Dollar. Allerdings verspricht Brandmark hier, einen „Designer“ bereitzustellen, mit dem gemeinsam an einer persönlichen Brand-Identity gearbeitet wird.

Fazit: So schnell werden Designer nicht abgelöst

Das Ergebnis lässt sich an unserem Test mit „t3n“ erkennen. Es ist zwar erkennbar, dass eine Technologie dahintersteckt, die ausgegebenen Logos erfinden das Rad allerdings nicht neu. Ein einzigartiges, auf ein Unternehmen zugeschnittenes Logo sieht definitiv anders aus – vor allem für den Preis. Das Tool könnte allerdings ein Segen für alle sein, die sich schnell etwas aus den Fingern saugen müssen.

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4 Kommentare
Rabold
Rabold

Sehr gewagt daraus zu folgern, dass die Jobs von Designern nicht gefährdet sind. Für die erste Stufe ist das Tool schon sehr cool. Wenn man da genug Lernzeit reinsteckt, sind da ganz schnell einige Leute ihren Job los.

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Ribert Lirert
Ribert Lirert

Korrekt. Der Fortschritt kommt. Designer müssen sich jetzt umsehen. In 10 Jahren wirds nicht mehr so leicht sein.

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Logodesigner

Ich habe es selbst gerade mal gecheckt und die Ergebnisse sind unterirdisch. Wahnsinn! Natürlich hoffe ich auch, dass das erstmal so bleibt! ;-)
Auch wenn ich glaube, dass sich Beruf des Designers nicht gravierend durch die KI ändern wird – erschreckend ist es schon. Und viele andere Berufe wie z.B. der Webdeveloper werden dadurch schon arg in Bedrängnis kommen. Bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt.

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Der Tester
Der Tester

So einen Müll hab ich ja schon lange nichtmehr gesehen, wer dafür wirklich bezahlt ist selbst schuld.

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