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Listicle

Von AIM bis Kinect: Diese Produkte haben 2017 das Zeitliche gesegnet

(Bild: AOL)

Eine ganze Reihe von Diensten und Gadgets wurden 2017 eingestellt. Wir verraten euch, auf welche Produkte ihr im nächsten Jahr verzichten müsst.

AIM

Am 15. Dezember 2017 wurde der klassische Messenger AIM offiziell eingestellt. Immerhin hat es der ICQ-Erzrivale auf eine Lebensspanne von 20 Jahren gebracht. Nicht schlecht für einen Internet-Dienst, aber in Zeiten von Smartphones und Diensten wie Whatsapp, Signal oder Telegram hatte der Chat-Dienst wohl einfach nicht mehr genug zu bieten. Mehr zum Ende des Messengers lest ihr in unserem Artikel „Nach 20 Jahren: ICQ-Rivale AIM macht dicht“.

ICQ-Konkurrent: AIM, der AOL-Instant-Messenger, ist seit Mitte Dezember 2017 Geschichte. (Gif: AIM/Tumblr)

iPod Nano und iPod Shuffle

In Zeiten, in denen jeder ein Internet-fähiges Smartphone in der Tasche hat, brauchen die meisten von uns natürlich auch keinen MP3-Player mehr. Von daher war es wohl nicht verwunderlich, dass Apple 2017 den iPod Nano und den iPod Shuffle aus dem Sortiment genommen hat. Jetzt hat Apple nur noch den iPod Touch im Programm. Ob der 2018 überleben wird, bleibt abzuwarten.

Apple hat 2017 das iPod-Angebot radikal verkleinert. (Foto: Apple)

Kinect

2017 hat Microsoft die Produktion des Kinect eingestellt. Das innovative Kamerasystem zur Bewegungserkennung hat einfach nie den Erfolg gehabt, den sich Microsoft gewünscht hatte. Letztlich fehlte es wohl einfach an einer Killer-App, die aus dem Gadget mehr als eine Spielerei gemacht hätte.

Microsoft hat 2017 die Produktion des Kinect eingestellt. (Foto: Microsoft)

MS Paint (zumindest als fester Windows-Bestandteil)

Die Meldung, dass Microsoft Paint einstellen würde, sorgte 2017 für einigen Unmut. So viel sogar, dass sich der Konzern aus Redmond genötigt sah klarzustellen, dass Paint auch in Zukunft verfügbar sein werde – allerdings nur noch über den Windows-Store. Das konnte die Gemüter wieder beruhigen, auch wenn es bedeutet, dass vermutlich Millionen Angestellte, die im Job keinen Zugang zum Windows-Store haben, zukünftig ohne das simple Bildbearbeitungswerkzeug auskommen müssen.

MS Paint gibt es zukünftig nur noch als App aus dem Windows-Store. (Screenshot: t3n)

Storify

2017 markiert auch das Ende für Storify, einen Dienst, mit dem sich Diskussionen auf sozialen Netzwerken abbilden lassen. Zwar wird Storify noch bis Mitte Mai 2018 verfügbar sein, danach ist aber endgültig Schluss. Wie ihr eure damit erstellten Storys exportieren könnt, erfahrt ihr in unserem Artikel „Storify wird eingestellt – und löscht alle Daten“.

Auch Storify ist bald am Ende. (Screenshot: Storify)

Bitcoin Classic

2017 war das Jahr für Kryptowährungen. Aber auch hier wurden Projekte eingestampft. Das Bekannteste davon war vermutlich der Bitcoin-Fork Bitcoin Classic. Tom Zander, der Release-Manager des Classic-Projekts, erklärte die Einstellung damit, dass die Ziele des Projekts in dem Bitcoin-Fork Bitcoin Cash umgesetzt seien. Bitcoin Classic setzte genau wie Bitcoin Cash auf eine Erhöhung der Blockgröße, um die Transaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Trotz Krypto-Boom: Das Bitcoin-Classic-Projekt wurde eingestellt. (Foto: dpa)

Ubuntu Unity

Ubuntus Desktopmanager Unity war in bestimmten Kreisen nie wirklich beliebt. 2017 sah das dann auch Ubuntu-Chef Mark Shuttleworth ein und beendete die Entwicklung der Software. Damit waren dann auch Ubuntus Träume von Linux-Tablets und -Smartphones gestorben. Stattdessen konzentriert sich das Team lieber auf die Bereiche IoT und Cloud-Computing. Mehr über die Unity-Einstellung erfahrt ihr in unserem Artikel „Rückkehr zu Gnome: Ubuntu Linux gibt Unity und das Smartphone auf“.

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Eine Reaktion
Bachsau

Bei aller konservativen Einstellung, werden die Firmen hoffentlich bald nicht mehr darum herum kommen, den Store aktiviert zu lassen. Ich verstehe nicht, wieso Microsoft diese Gruppenrichtlinie überhaupt eingebaut hat. Die Store-Apps werden mehr und mehr zu einer bedeutenden Komponente der Windows-Plattform. Da macht es wenig Sinn, seine komplette Deaktivierung zu ermöglichen. Sinnvoller wäre, es so zu regeln, dass Administratoren solche Apps auf den Systemen installieren können, auch wenn der normale Nutzer das nicht darf.

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