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Airbnb will 2020 an die Börse gehen

Airbnb hat seinen Börsengang für 2020 bestätigt (Foto: Shutterstock).

Airbnb geht auf Expansionskurs und hat seinen Börsengang für 2020 bestätigt. Zudem sei eine millionenschwere Werbekampagne in der Mache.

Airbnb, seines Zeichens Community-Marktplatz zur Vermietung von Unterkünften, hat das zweite Mal in seiner elfjährigen Firmengeschichte die Umsatzschwelle von einer Milliarde US-Dollar geknackt und geht nun auf Expansionskurs. So plane das Unternehmen, 2020 an die Börse gehen zu wollen und mithilfe einer millionenschweren Werbekampagne neue Gastgeber anzuwerben, wie aus Medienberichten und einer Pressemitteilung hervorgeht.

Bislang kein konkreter Börsenplatz für Airbnb

Anfang 2017 hieß es seitens des Airbnb-Chefs Brian Chesky, dass der Börsengang seines Unternehmens ein „Zweijahresprojekt“ sei. Im Februar letzten Jahres gab das Unternehmen dann bekannt, dass der Börsengang 2018 nicht realisierbar sei und sich weiter verschieben werde. Nun scheinen die Pläne zwar noch weiter in die Ferne zu rücken, aber immerhin konkreter zu werden. So sei bislang zwar kein konkreter Börsenplatz angepeilt, aber man denke statt eines IPOs über einen Börsengang ohne die Hilfe von Investmentbanken nach, wie ihn beispielsweise Spotify bereits hingelegt hat.

Laut einem Bloomberg-Bericht sei es Airbnb in New York bislang nicht gelungen, sich mit den Aufsehern zu einigen. Investoren hätten aber darauf gedrängt, dass die rechtliche Baustelle vor dem Börsengang geschlossen werde.

Werbekampagne für neue Gastgeber

Neben dem geplanten Börsengang für 2020 soll zudem eine millionenschwere Werbekampagne für das Fernsehen und Digitalmedien in der Mache sein. Das primäre Ziel der Kampagne sei es, neue Mitglieder anzuwerben, die über die Plattform Unterkünfte vermitteln sollen. Derzeit finden sich auf der Plattform mehr als sieben Millionen Wohnungen und Häuser in mehr als 100.000 Städten rund um den Globus.

Überaus erfolgreich und vielfach kritisiert

Airbnb hat sich seit seiner Gründung 2008 von einer kleinen Online-Schlafplatzbörse zu einem Tourismus-Schwergewicht und großen Rivalen der Hotelbranche entwickelt und wurde sogar mit 31 Milliarden Dollar bewertet. Trotz des kometenhaften Aufstiegs und der großen Beliebtheit erntet das Unternehmen immer wieder Kritik. So wird ihm unter anderem vorgeworfen, den Mangel an erschwinglichen Wohnraum zu verstärken. Zudem würde die Plattform laut Kritikern illegale Inserate dulden und ruhige Nachbarschaften in Touristen-Hotspots verwandeln.

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