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Airbnb: Wohnungsvermittler schließt 1-Milliarde-Dollar-Finanzierung ab

Brian Chesky, der Gründer von Airbnb, im Jahr 2016. (Foto: Airbnb)

Riesenfinanzierung für Airbnb: Das Buchungsportal bekommt eine Milliarde US-Dollar von Investoren. Das ist allerdings nicht die höchste Summe, die die Plattform bisher erhalten hat.

1.003.312.065 US-Dollar – um genau diese Summe hat sich das Kapital des US-Wohnungsportals Airbnb am Donnerstag offiziell erhöht. Das geht aus einem Formular hervor, das das Unternehmen bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hat. Mit dieser Summe schließt die 2008 gegründete Firma ihre Series-F-Finanzierung ab. Über die Finanzierung berichtete zuerst das US-Portal Techcrunch. Insgesamt hat Airbnb bisher 3,3 Milliarden Dollar an Funding eingesammelt.

Seine Bewertung hat das Wohnungsportal seit der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2015 um gut ein Fünftel gesteigert. Insgesamt kommt das Unternehmen nun auf eine Valuation von 31 Milliarden Dollar, wie Techcrunch unter Berufung auf interne Quellen berichtet. Das sind 5,5 Milliarden Dollar mehr als vor zwei Jahren. Damals hatte das Unternehmen 1,5 Milliarden Dollar erhalten. Zu den Investoren in der neuen Runde sollen Google Ventures, TCV, Alfred Lin vom Wagniskapitalgeber Sequoia und Jeff Jordan von Andreessen Horowitz gehören. Mit der neuen Bewertung festigt die Firma ihre Position als viertgrößtes „Einhorn“ weltweit.

Airbnb plant derzeit keinen Börsengang

Airbnb gilt als eines der vielversprechendsten Digitalunternehmen aus den USA. Das Online-Portal, das Wohnungen als Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt, konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 80 Prozent steigern. Es soll im zweiten Halbjahr 2016 außerdem erstmals Gewinn gemacht haben. Für das Jahr 2017 werde das EBITDA – der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – ebenfalls positiv sein, schreibt Techcrunch mit Verweis auf eine Quelle.

Einen Teil seiner jetzigen Finanzierung hatte Airbnb sich bereits im September gesichert. Damals reichte das Unternehmen ein Formular mit einer Summe von rund 555 Millionen Dollar bei der SEC ein. Nun sind noch einmal knapp 448 Millionen Dollar hinzugekommen. Anders als es die Gerüchteküche verlauten lässt, soll Airbnb derzeit aber keinen Börsengang planen, heißt es in dem Bericht weiter. Geld wird die Firma vorerst wohl auch nicht benötigen.

 

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